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Dienstag, 4. Juli 2017

Alsdorfer Kunst


Ich wohne ja jetzt in Bayern, aber trotzdem lese ich täglich bei Fratzelsbuch was da so in meinem ehemaligen Heimatort passiert.
Kleine Dinge, Streitigkeiten, persönliches  oder auch mal etwas erfreuliches, egal was, ich stelle es mir immer bildlich vor.
Auch das Engagement für die Lok 9.
Ein Relikt aus vergangenen Tagen, das man hat so lange verkommen lassen, bis es nicht mehr als Spielzeug benutzbar war und unter der Hand verkauft wurde.
Auch die seit jeher bekannten Klagen über die nächtlichen Verschmutzungen durch hinterlassen der Überbleibsel bei den  Grillfeten.
So manches eben.

Überrascht wurde ich, das da nun Künstler irgendwo, irgendwie, Skulpturen aufgestellt haben.

Ich habe den Hintergrund zwar nicht verstanden, aber immerhin als löblich eingestuft.

Worüber ich stolperte, und nicht nur hier, waren die Begriffe "Künstler" und "Kunst". 
Vor allem, als ich da Bilder von diesen Kunstwerken gesehen habe.

Ich habe wieder einmal nachgedacht.

Was heisst Kunst?
Künstlich? Nein, das kann es nicht sein.
Ich interpretiere Kunst mit Toll, Einmalig, 

Was geht da eigentlich vor sich?
Da ist in der Wirklichkeit (Realität) ein Gebilde oder auch Vorgang. Gegenständlich oder auch akustisch.
Unsere Augen oder unser Gehör nimmt das nun auf.
Sendet diese Fragmente an unser Gehirn.
Dieses ordnet es ein und speichert es.
Bei der nächsten Begegnung mit dem gleichen Gegenstand kommt die Meldung:
Erkannt: Ist eine Frau. (oder so ähnlich)
Im Laufe der Jahre wird so jeder Gegenstand und alles  andere,  zugeordnet. 
Dieses alles ist eine durchgehende Linie. 
Objekt, Aufnahme, Erkennen, Speichern, Interpretation
Bei jedem von uns. 

Bei jedem?
Das scheint mir nun nicht so.
Nicht beim Produzenten und nicht beim Verbraucher.  
Z. B. Musik bildet eine aneinander gereihte Vielzahl von Tönen. 
Da sie melodisch angeordnet sind entsteht daraus eine Melodie. 
Da gibt es so etwas altmodisches wie "die Kunst der Fuge", doch was kümmert das schon wen.
Diese Melodie wird als angenehm empfunden.
Ich habe es nie verstanden, wie eine grosse Zahl von Menschen es nun als melodisch empfinden, wenn irgendwelche (in meinen Augen verkommte) Personen, die noch nicht einmal richtig sprechen können, mit heiserer oder qurächtzender Stimme da etwas lautstark von sich geben.
Das sie das machen und andere zuhören, ist die eine Seite und auch für mich, ok.
Nur die dann als "Künstler" und das als "Musik" zu verkaufen ist eine andere.
Dazu kommt noch die unmögliche Bezeichnung:  Star.
(hoffentlich nicht abgeleitet vom Wort Stern. Denn dann würde eines Tages das Firmament sich übergeben) 

Nun wurden also in Alsdorf behauene Steine aufgestellt.
Von "Künstlern".
Da diese Steine keine Bedeutung und Sinn haben, 
(wie schrieb jemand als Kommentar ganz richtig: Für das Geld hätte man ein Strasse teeren können) 
entgeht mir auch die Notwendigkeit dafür.
Der eigentliche Punkt ist für mich aber, das ich aus den Felsbrocken nichts verständliches ableiten kann.
Quintessenz für mich: 
Da muss doch im Gehirn der Künstler, beim abrufen der gespeicherten Informationen, ein Defekt aufgetreten sein.
Wenn ich eine Frau male oder versuche sie in Stein zu hauen, kann man  immer noch sehen das es eine Frau ist.
Hier nicht mal ansatzweise.
Darum kann es für mich keine Kunst sein.
Wäre es doch so, dann sollten wir alle Kunstwerke der Vergangenheit schnellstens vernichten, da die alten Meister dann einen Knick in der Optik hatten.

Klar, es wird immer jemand geben der so etwas macht.
Auch immer welche, die aus irgendwelchen Motiven, dem nachrennen und es als gut oder schön empfinden. 
Menschen sind nun mal in ihrem Gehirn beeinflussbar. 
Doch eine Stadt sollte schon mit den Beinen in der Realität bleiben,
Kunst ist immer was für eine kleine Masse.
Allein das Unterhalten und Bauen von Theatern und sonstigen überflüssigen Kunstbauten die nur von ganz wenigen  genutzt werden, kostet dem Steuerzahler immense Summen.
Würden viele Bürger diese Kosten kennen, würden viele dieser Bauten geschlossen werden. 

Nun überlege ich, nach Ansicht der Bilder von den Alsdorfer Skulpturen, was in meiner Jugend denn da so als 
"entartete Kunst" angesehen und teilweise vernichtet wurde?
Worin unterschied sich das eigentlich von dem heutigen da?
In meiner Erinnerung waren die damaligen Exponate auch nicht anders.

Ich sehe schon.
Ich werde zwar alt, aber im Grunde ändert sich nicht vieles.
Jemand versucht immer etwas, anderen anzudrehen
Kunst, Künstler, Stars, alle machen etwas und hoffen, das genug andere da sind um das zu honorieren. 
Es gelingt!!!
Denn wie sonst könnte da jemand Jahrzehnte in einem Hamburger Hotel sich eine Etage als Wohnort leisten?
Die Dummen und Nachläufer werden nie alle.

Egal was und wie es ist.
Viele folgen denen und fühlen sich wichtig.
Denn niemand will als ungebildet angesehen werden.
Dabei ist es genau das, was sie als dumm erscheinen läßt.

Es wird gestritten.
Recht haben alle.
Was bleibt übrig?
Nichts.
Denn das meiste ist nur unwichtiges Machwerk.
Auch die Personen.
Wahre Kunst ist unvergänglich.
Was das ist?
Na, schauen wir nur mal das an, was aus der Vergangenheit heute noch vorhanden ist und  uns noch immer begeistert.  

Ob die Felsbrocken  aus Alsdorf diese Zukunft auch haben?


Montag, 3. Juli 2017

Krankenkassen, wirtschaftlich?


Da leben wir nun in einem Staat, der im Vergleich zu vielen anderen Ländern, in der Gesundheitsbetreuung vorbildlich ist.
Ich sage ausdrücklich Gesundheit.... und nicht Versorgung- bzw. Krankenbetreuung. 
Doch lassen wir das erst einmal so stehen.

Da gibt es Vorsorge und aktive Betreuung.
Auch Nachsorge, so man denn die richtigen Beziehungen hat und auch die Schauspielkunst beherrscht.

Aber auch das soll nicht mein Thema sein.

All das kostet Geld.
Viel Geld.
Das wird zu einem Teil von den  Unternehmern und den Versicherten bzw. von den Rentnern bezahlt.
Nicht wenig, aber es stehen dem ja auch enorme Kosten gegenüber.

Ein Teil dieser Gelder geht in die aktive Behandlung.
Ärzte, Krankenhäuser, aber auch in Medikamente.
Von letzterem jede Menge.
Dazu kommen aber auch Hilfsmittel aller Art.
Diese bestehen aus Fortbewegungsmittel aber auch aus Dingen die man im privaten Bereich braucht.
Sei es eine Halterung oder ein Toilettensitz.
Nur, um da was zu bekommen, bedarf es schon einem Abo bei einer Kasse oder sonstigen Beziehungen.
Ich persönlich habe es bisher so gehalten, ehe ich bettle und doofe Fragen beantworte, kaufe ich es mir lieber selbst.

Aber es gibt auch Dinge die der Arzt für notwendig hält und verschreibt.
Z.B., wie bei mir, Kompressionsstrümpfe.

Strümpfe? Das ist doch nun eine Kleinigkeit.
Dachte ich.
Erstmal ein Attest.
Dann die Genehmigung.
Dann zum Sanitätshaus.
Ausmessen, bestellen.
Abholen.
Bezahlen.
?????????
Na klar.
Für ein Paar Strümpfe: 22,00€

Hersteller, Juzo. 
Lieferant für Krankenkassen.
Bruttokosten dort für ein Paar Strümpfe ca. 125,00€

Das heisst auf gut Deutsch, die Kassen zahlen pro Paar Strümpfe 
rd. 100,00€! 
dazu.
Ich brauchte ein 2.Paar zum wechseln.
Kein Problem, gleiche Prozedur, gleicher Preis.

Nun ist ein Jahr rum.
Ich bin in Urlaub.
Also kein Arzt.

Das Internet hilft.
Kompressionsstrümpfe gibt es auch ohne Rezept.
Die Grösse scheint genormt zu sein.
Bestellt.
Nach 3 Tagen in der Post. (ohne, wie zu Hause eine Gesamtstrecke von ca. 60 km mit dem Auto zu fahren)
Sehen genau so aus und nach 14 Tagen kein Unterschied zu den verordneten, amtlichen, fest zu stellen.
Nur der Preis:
Diese hier kosteten insgesamt ( einschl. Porto) 
das Paar nur 27,00€

Ich fing wieder einmal an nach zu denken.

Hier hätte nicht nur die Kasse, sondern auch der Beitragszahler, nämlich ich, gespart.
Statt 22,00€ pro Paar wären nur 5,00€ für mich fällig gewesen!

Wie wäre es denn liebe Krankenkassen wenn ihr mal etwas mehr über den Tellerrand schauen würdet und nicht wieviel Prozent ihr den Beitragszahlern abknöpfen könnt?
Es liegt m.E. ein Milliarden Euro Einspareffekt auf dem Teller.
Ungenutzt weil ihr das Geld so und so bekommt. 
Wenn ich daran denke, das damals meine Schwägerin einen Halter am Waschbecken für nötig befand.
Sie wohnte in Eschweiler.
Ein Prüfer kam und sagte ja.
Ein Monteur kam aus dem Ruhrgebiet um sich das an zu sehen.
Er kam zum 2. mal um es zu montieren.
Und das Ding kostete selbst noch wahnsinnig.
Dabei war der Griff für 20,00 im Baumarkt zu bekommen und die 4 Löcher hätte mein Schwager auch selbst bohren können.
So wurden aus den 20,00€ stolze hunderte von Euros gemacht.

Da gibt es Menschen, die fahren alle 2-3 Jahre zur Kur.
Manche im ganzen Leben nie.
Ich möchte das Thema Behindertenausweis nicht ansprechen. Viele die ich kenne sind gesünder als viele Kranke ohne Ausweis.
Um das all zu durchschauen muss man etwas besonderes sein.

Und all das zahlen WIR.

Hier wird Geld verbraten.

Ich selbst war nie ein Bettler bei euch und will es auch nicht werden.
Ich kaufe, so es geht,  mir alles selber.
Was ich auch muss, denn ich gehöre nicht zu den "Auserwählten".
Komme auch so zurecht.

Mein Schlafapnoegerät stammt Typmässig so etwa aus der Jahrtausendwende.
Einstellung nie mehr geprüft.
Mal repariert.
Und niemand fragt mehr nach mir oder dem Gerät.
Ach doch. Jedes Jahr darf ich 10,00€ an eine Firma überweisen.
Also, hier spart ihr schon bei mir.
Wie wäre es denn auch mal bei Euch?

Preisvergleiche täten auch bei Medikamenten gut.
Statt zu quatschen, seht doch mal bei Tante Google nach was im Angebot ist. (Re-Importe) 
Viele verordnete Medikamente kann ich zum halben Preis woanders als in den Apotheken kaufen.
Oder sollte bei mir der Gedanke aufkommen ihr wollt es gar nicht?
Brächen dann vielleicht private Quellen weg?

Nein so weit möchte ich nicht denken.
Aber etwas Faulheit bei euch setze ich doch schon mal ein.

Milliardenersparnisse winken.
Zufriedene Beitragszahler würden  es euch danken. 

Die Zeit schreitet unaufhaltsam voran und weiter.
Warm nicht bei den Kassen?
Wie bei mir, der Knappschaft?
     



Mittwoch, 28. Juni 2017

Seefahrt tut Not.


Seefahrt tut N(n)ot.

Ich weiss nicht ob gross oder klein geschrieben.
Beides hätte eine andere Bedeutung.
Aber ich kenne diesen Satz schon aus meiner Kindheit.

Seefahrt bedeutet, in diesem Falle heute, das man auf dem Meer auch in Not geraten kann.
In Not auf dem Wasser.
Wenn ein Unglück passiert, denn Wasser hat keine Balken.
Schnelle Rettung ist da gefragt.
Um das zu gewährleisten, gibt es in Deutschland die "Seenotrettungsgesellschaft" mit ihren Boooten.
Übrigens der einzige Verein, der ohne jede staatliche Unterstützung auskommt und nur von Spenden lebt.
Darum stehen hier in Norddeutschland auch auf allen Theken in den Gaststätten kleine Spendenschiffe in die man seinen Obulus rein werfen kann.
Ich persönlich mache es viel lieber, als einer griesgrämigen Servierkraft für ihren unfreundlichen Akt des Servieren, dafür auch noch zusätzlich Geld zu geben.

Diese Seenotrettungen finden normalerweise innerhalb der jeweiligen Hoheitsgewässer statt.

Eine tolle Sache über die die Touris mal nachdenken sollten.

Also zusammengefasst.
Komme ich mal in Not auf dem Meer, dann hoffe ich, das ein Seenotkreuzer mich aus dem Wasser fischt.

Untergehende oder in Seenot geratene Schiffe gibt es nicht oft.
Gott sei Dank.

Der Begriff Seenot ist klar umrissen.

Doch heute lese ich in der Zeitung, das innerhalb 
"weniger Tage" über 9000 Personen aus "Seenot" gerettet wurden.

Wohw.
Muss das ein grosser Dampfer gewesen sein.
Und was für ein Sturm.
Oder war es gar ein Eisberg? 

Kann alles nicht sein.
Denn es geschah im Mittelmeer.
Da gibt es keine Eisberge und solche Riesenschlffe vielleicht auch nicht.
Wie kommen da eigentlich die Deutschen Retter hin?
Woher wussten sie, das da so viele mit einmal in "Seenot" geraten würden?

Dabei wurden diese 9000 Menschen noch  bald mit Blick auf die Küste von der sie kamen, von irgendwelchen dubiosen, sich Hilfs- oder Retterorganisationen nennender, aufgenommen.

Aus Schlauchbooten.
ok.
Wenn jedes Boot nur 20 Personen fassen würde, wären das 
rd. 500 Schlauchboote!
War da eine Regatta oder ein Preisausschreiben: 
Wer wird zuerst gerettet?
Und das geht ohne Ende so.
Seit Jahren und findet kein Ende.
In der Zwischenzeit ist eine richtige Industrie damit entstanden.

Und wenn ich mir dann mal die Rettungspunkte ansehe, dann auch noch gegen jedes Seerecht.
Das besagt nämlich keine Weiterfahrt zu unbekannten Zielen, sondern den nächsten Hafen an zu laufen.
Und das war ihr Abfahrtsort.

Scheinbar haben draussen diese Rettungsschiffe schon auf sie gewartet um sie aus "Seenot" zu retten?
Vielleicht wurde ihnen auch die genaue Ankunftszeit gemeldet?
Wie mag man das geregelt haben, das man die Schlauchboote wieder an Land zurück bringt, damit neue Menschen dann wieder aus "Seenot" gerettet werden können.

Dann werden diese Massen nach Italien verbracht.
Möglichst schnell nach Lampedusa.
Denn neue Rettungstermine stehen an.
Die Italiener warten bestimmt schon sehnsüchtig auf neues Material.

Das für mich schlimme ist, das dieses Geschäft unter dem Deckmantel:
Menschlichkeit, Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe läuft.

Ist es nämlich nicht,
Es ist ein eiskaltes Geschäft, weniger, skrupelloser Geschäftemacher die die Fehler von Politikern gnadenlos ausnutzen.

Noch schlimmer ist es, das viele Menschen hier, DAS auch noch als gut empfinden und finanziell unterstützen.
Das sie das machen, ist eigentlich ihre Privatsache.
Stört MICH auch nicht.
Aber das sie andere beschimpfen, die nicht so blöd sind und auch nicht das Bedürfnis haben ihr belastetes Gewissen etwas rein waschen zu müssen, das finde ich nun nicht in Ordnung.

9000 Menschen innerhalb weniger Tage aus Seenot gerettet zu haben, stellt die wirklichen "Seenotretter" etwas ins Abseits.
Vielleicht könnte man aber auch ein Fernsehsendung machen:
Welches Team rettet die meisten in der kürzesten Zeit aus Seenot?

Diese Welt wird nicht nur von Tag zu Tag schlechter, sondern auch blöder und korrupter.






Dienstag, 27. Juni 2017

Ein Wort mit drei Buchstaben


Da gibt es ein Wort mit drei Buchstaben.
Eigentlich nichts besonderes.
Aber dieses wird von vielen anders interpretiert oder ausgelegt.
Es birgt viel Sprengstoff  in sich.
Auch politisch, weil der SPD Kandidat Schulz es in den Fokus hob und es zur Bedingung als Regierungsmitarbeit machte.
Das Wort heisst:

EHE.

Was ist das überhaupt, eine Ehe?
Und schon geht in meinem Kopf die Alarmanlage an.
"Gerhard, Vorsicht, du wirst gleich zerrissen" 
Denn Wahrheiten will man nie hören und sind meist auch nicht schön.
Wobei, zugegebener Weise, Wahrheiten immer die sind, die man selber  als solche ansieht.

Doch zurück zur Ehe.
Ein gewaltiges Thema.
Da gab es vor Millionen Jahre Menschen.
Die merkten, wir sind alle verschieden gebaut und gepolt.
Eines haben wir aber gemeinsam, wir können beide viel Spass dabei haben.
Leider oder auch nicht, können daraus aber auch Kinder entstehen.
Die Frau erkannte schnell.
Er will, ich auch, dann lass ihn auch dafür bezahlen.
Er bringt mir Nahrungsmittel, später Geld, ich mache die Hausarbeit und er darf. (wenigstens manchmal)
Manche Frauen machten daraus sogar einen Beruf.
Das Männer diese Chance erkannt haben, ist mir nicht geläufig.

Nun gab es auch Menschen die über andere meinten herrschen zu müssen. Sie eigneten sich Macht und Geld an.
Damit konnten sie die übrigen Menschen gängeln.
Um nun ihre Macht zu erhalten, erfanden sie so etwas wie eine Ehe  damit ihre Nachkommenschaft sich weiter im Wohlstand, ohne zu arbeiten, fortpflanzen konnten.
Da sie das lange taten, nannte man das Dynastien.

Die übrigen erkannten, das das nicht so dumm war so zusammen zu leben, und es billiger kam immer nur eine pauschal zu bezahlen (zu unterhalten) statt immer neu zu suchen und zu blechen.
( hier entstand aber noch nicht der Slogan: Geiz ist geil. ) 

Bald am Ende dieser Zeitleiste kam dann so etwas wie die Religion hinzu.
Das war auch eine Massenhypnose zu Gunsten einzelner.
Meist auf geistige Infiltration aufgebaut, aber auch mit Schwert, Blut und Tod.

Um das Volk in Richtungen zu lenken die ihnen passte, wurden neue Begriffe geprägt. 
Die 10 Gebote.
Es war zwar alles vorher schon im täglichen Gebrauch so, 
neu war dabei, das irgend ein Fabelwesen erfunden wurde, und das Abweichungen unter imaginäre Strafen gestellt wurden.
Unter diese neuen Thesen wurde auch der Begriff EHE neu definiert.
Das war folgerichtig.
Erstens sicherte man sich damit den Nachwuchs ihres Vereins.
Und zweitens auch die Finanzierung der Mitarbeiter.
Und man behielt, im Zusammenhang mit anderen Methoden, die geistige Versklavung der Menschen in seiner Hand.

Vor allem machte man aus den Erzeugnissen  der Lust wieder ein neues Geschäft und behielt  damit die oberste Gewalt über die "Familie"
Denn nun war das Wort Familie geboren.
Die war gut.
Die war (ist) heilig
Die kann (muss) man beschützen.
Und, und, und.
Damit das funktionierte, gab  der Staat, der ja davon auch profitierte, Steuererleichterungen und Zuschüsse um die Lust an zu regen. 

Der Kreis war geschlossen.
Alle waren zufrieden.
Oder nicht?

Da gab und gibt es immer welche auf dieser Welt, die anders gepolt waren/sind.
Igitigit wie kann man nur?
DAS passte nun nicht in das Weltbild vieler.

Warum eigentlich nicht?
Wer wem am Arsch krabbelt, sollte doch anderen egal sein. 

Es spielte sich ein.
Jeder sah das zwar mit anderen Augen, aber es war eben so.
Alle waren zufrieden.
Basta.

Nun kommen einige dieser anders gepolter auf die Idee, diesen Passus, Ehe genannt, auch für sich in Anspruch zu nehmen.
Auch sie wollen öffentlich und gesetzlich diesen Status für sich in Anspruch nehmen.
Nun wird das Wort Ehe auf den Prüfstand gestellt.
Nun kommen die gegensätzlichen Ansichten zur Sprache. (Hoffentlich führen sie nicht zur Konfrontation)
Warum nur? 

Warum hat man nicht den Status quo so gelassen?
Warum muss jemand, dessen moralischer Hintergrund nun auch nicht gerade in das Lehrbuch des Vorbildes gehört, DAS Thema zur Grundlage einer Regierungsbildung zu machen?

Ich weiss nicht.
Meine Oma  sagte immer:
"Wenn über eine Sache Gras  gewachsen ist, kommt immer ein Kamel das alles wieder runter frisst."

Ach Oma, wie immer hast du recht.
Und meine Meinung?

Noch nen Oller:
"Jeder soll nach seiner Fasson selig werden."

Der Staat sollte sich viel mehr aus Dingen des Zusammenlebens heraus halten.

ER HAT GENUG ZU TUN!

Im Moment sollte dieser Saustall mal aufgeräumt werden.

Doch die Frage bleibt:
Warum gibt es überhaupt diese Bezeichnung EHE ?
Kann man nicht auch ungestört, egal wer mit wem, zusammen leben?




Sonntag, 25. Juni 2017

Schmetterlinge


Gestern in Tating, im Urlaubsort.
Das liegt auf Eiderstedt. In der Nähe von Sankt Peter Ording.
Hier ist die  bessere Luft, aber um 50% billiger.
Vor allem ruhiger.

Nun sitze ich hier auf der Terrasse vor unserer Wohnung. 
Weit geht der Blick, (Ochsen Bullen oder Stiere, ich kenn mich da so nicht aus ) vor mir auf der Weide.
Am Himmel ein paar schnell ziehende weiße Wolken.
Totenstille.
Das iPad vor mir …. und????
Nichts .
Doch ein oder zwei Schmetterlinge umkreisen mich.
Schmetterlinge?
Schon lange nicht mehr welche gesehen. 
Oder sagen wir mal bewußt!
Im Alltag übersieht man diese Kleinigkeiten.
Meist sieht man nur unwichtige Dinge die man für wichtig hält.

Mann, was kann der schnell fliegen und Haken schlagen.
Ein zweiter kommt hinzu
Ein dritter.
Immer im Zickzackflug über und neben mir.

Schnell im Internet nachgesehen. Es sind : Admirale.

Sie turteln in der Luft, so kommt es mir vor.

Einer, der hier im Gebüsch zu Hause zu sein schein, macht öfter Pause.
Er kommt immer näher.
Nur wenige cm von meiner Hand entfernt, sitzt er einige male.

Moment mal.
ER? es kann doch auch eine SIE sein?
Also eine Schmetterlingin.

Das würde auch erklären, warum da noch zwei andere sich immer wieder nähern.

Wenn sie sich setzen, werden immer die Flügel breit ausgefächert und genau der Sonne zu gewendet.
Dann eine Pause gewärmt, dann die Flügel eingeschlagen (Belüftet:-)))) und auf zu einem neuen Turtelflug.

Wie lange habe ich das nun angeschaut.
An sich völlig belanglos, aber ich denke, das ist das Leben.
Das ist Natur.
Wer hat die Zeit oder auch das Interesse schon an diesen belanglosen Dingen?

ICH!

Und genau diese Kleinigkeiten, dieses aufgeschlossen sein, macht mir mein Leben so einzigartig.
Dafür bin ich dankbar.
Trotz aller Technikaffinität. 

Heute nun, kein einziger ist zu sehen.
Gleiches Wetter, gleiche Bedingungen.
Ich sitze nun schon Stunden hier und warte auf meine kleinen Flugkünstler.

Was sagt Tante Google?
"Die Lebensdauer von Schmetterlingen ist manchmal nur wenige Tage."

Vielleicht war gestern das Ende ihres kurzen Lebens?

Machst gut.
Ihr habt mir vieles gegeben.
Ich habe mich erfreut.
Ich habe wieder was gelernt.
Über Schmetterlinge und Schmetterlingin im allgemeinen, darüber das auch unwichtige Dinge Freude machen können und auch über die Vergänglichkeit des Seins.

Schön.



Dienstag, 20. Juni 2017

Mehr trinken! Oder??????


Urlaub.
Das Land ohne Horizont hat mich wieder einmal gefangen.
Die Augen halb geschlossen, im Stuhl, träumen.
Lauer Wind streicht über mein Gesicht.
Irgendwie bin ich zufrieden.

„Hier, hast du was zu trinken. Du weißt, du musst mehr trinken. Sagt auch der Doc.“

Eine Stimme weckt mich.
Vor mir Muckelchen mit einer Flasche.
Wasser!

„und was soll ich da rein machen?“
?????????
"Na Wasser allein ist doch kaum trinkbar.“

„Doch, mindestens zwei Liter am Tag. Sagt auch der Doc.“

Ich fange an zu denken. 
1.) kann man in Wasser auch noch Wein rein machen. 
Ist zwar blöd, aber es schmeckt dann besser.
2.) WARUM in Gottes Namen sollte man mindestens zwei Liter am Tag trinken?

Seit Dreihundert Millionen Jahren gibt es Menschen auf dieser Erde.
Niemals haben die so viel getrunken.
Gehen wir doch nur zu meinem Anfang zurück.
Als Kind gab es überhaupt kein Mineralwasser.
Hatte man Durst, ging es in der Stadt an den Hydranten.
Niemand sagte : „Du musst mehr trinken“

Heute sieht man Kinder auf dem Weg zur Schule, den Rucksack vollgepackt mit unmöglichem Kram. 
(mit Absicht? Damit man in späteren Jahren Orthopäden mit deren Haltungsschäden beschäftigen kann?)
Vor allem aber zwei Literpullen mit Wasser für die Wegstrecke damit sie unterwegs nicht verdursten.
 Als ob es in der Schule selbst keinen Wasserhahn gibt.

So viel trinken muss man !!!!!!

Verdammt nochmal, WARUM?????

Die Mehrheit der Menschen hat noch nicht einmal die notwendigste Menge an Wasser zur Verfügung, und lebt auch.
(Die Unsitte, täglich ein oder mehrmals zu Duschen, wollen wir in diesem Zusammenhang mal außen vor lassen)
Es ist gesund!!  ???
Na, ich habe immer viel getrunken. Aber nie Wasser. 
Trotzdem bin ich alt geworden.

Nicht umsonst kaufen die mächtigsten Konzerne überall auf der Welt sämtliche Wasserrechte und Quellen auf.
Ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse der dort lebenden Bevölkerung!
Dieses Wasser wird uns dann verkauft.

Aha, jetzt schließt sich der Kreis:
Erst den Menschen einreden, 
MEHR TRINKEN
Dann liefern und kassieren.

Schon mal überlegt?
Da wird einem reines (?) Wasser zu einem Preis angeboten, der teurer als ein anderes Getränk ist.
Man trinkt es zum essen 
(Schmeckt zwar Scheiße, ist aber chic)

Und meine Gedanken gehen weiter.
Gehört das alles nicht zu einem großen Plan?

Man redet dem Volk irgend etwas ein.
Das nimmt das auf und reagiert dementsprechend.
Die interessierten Kreise profitieren.
Das Volk ist glücklich.
Merkt noch nicht einmal das es manipuliert wurde.
Auch in politischen Fragen ist es so.

Ich denke da so an folgendes:
Ein Dieselauto ist was gutes (Es ist und war immer eine Dreckschleuder)
CO2 muß vermieden werden ( Dabei braucht jede Pflanze das)
Oder die Klimalüge in der die Menschen zu viel CO2 erzeugen. (Dabei machen die vierbeinigen Rindviecher ein vielfaches davon)
Eßt weniger Fleisch. (Der Mensch ist ein Fleischfresser seit Menschengedenken.)
Eßt mehr BIO (Wo gibt es das? Von den Feldern die zwischen den normal mit Giften versorgten liegen?)
Umweltschutz. (Glas sammeln. Glas belastet nie die Umwelt.)
usw.

Auch die Politik ist davon nicht ausgeschlossen.
Alle im 3. Reich gelebten Menschen sind Nazis. (d.h. also Mörder und verabscheuungswürdig)
Die Demokratie ist das einzig richtige. ( Hier möchte ich nichts zu sagen)
Kohl hat die Wiedervereinigung herbei geführt. (Er hat NICHTS damit zu tun. War zu der Zeit nur Kanzler.)
Die jetzige Regierungsform ist vorbildlich in der Betreuung und Versorgung alter und hilfsbedürftiger Menschen. (Ich bekomme gleich einen Lachanfall)
Die Renten sind sicher. (Ja, nur in welcher Höhe?)
usw.

Es geht also m.E. immer nur darum, dem Volk etwas zu erzählen, Gegenteiliges unterdrücken, es wird geglaubt, und schon rollt der Rubel.

So etwas nenne ich, eine manipulierte Gesellschaft.

Dazu gehört aber auch ein einfältiges Gemüt, an jeden Schwachsinn glaubendes und an nichts anderem als an Nichtssagendem interessiertes Volk.
Darum werden ja auch Tennisballspieler nach 30 Jahren, Jungs die gern mit einem Fussball spielen statt zu arbeiten und Menschen die ein Lied trällern, als STARS empor gejubelt.
Idole die man anbetet und das Gehirn voll beschäftigen.
Da bleibt eben für was anderes kein Platz.
DARUM werden diese Dinge auch unterstützt.
Die Menschen sind in ihrer Einfalt glücklich.
Die Regierung die das erkannt hat, ist sicher.
Selbstständig denkende Menschen sind ein Gräuel und müssen diffamiert werden.

Das ist das Deutsche Volk.

Auch aus diesem Grunde sehe ich keinen besonderen Grund stolz darauf zu sein dazu zu gehören.