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Samstag, 13. April 2019

Krankenhaus (3)



DER „ALTE“ AN EINEM ANDEREN FENSTER
Nun, da sitze ich zwar auch an einem Fenster, aber im Krankenhaus.
Heute ist nun Mittwoch.
Draussen kann ich die graue Stadt sehen und hören.
Hupen, Sirenen....... zwar nicht schönes, aber es zeigt, da draussen sind auch Menschen.
Autos halten an den Ampeln und fahren weiter.
Seelenlose Blechkisten.
Trotz der Bewegung auf der Strasse ist alles etwas weit, weit entferntes.
Eine andere Welt.
Eine, trotz Bewegung, tote Welt.
Seelenlos

Ein Krankenhaus hat eben seine ganz eigene Atmosphäre.
Es fing heute morgen bei der Ankunft schon gut an.
Das Parkhaus ist ca. 350 Meter vom Eingang entfernt. Ganz oben, auf dem obersten Parkdeck steht mein Auto nun für die nächsten Tage.
Wie lange weiss ich noch nicht.
Dann eine Treppe runter.
Im Normalfall habe ich da schon allein Probleme, nun aber mit einem Koffer!!!!!!
Für einen Fahrstuhl scheint es nicht gereicht zu haben.
Runter ok, aber in den nächsten Tagen DAA wieder rauf?
Pro Tag 6,00€ Parkgebühr.
10,00€ kommen noch für das Krankenhaus hinzu.
Irgendwie scheine ich hier kein gutes Karma zu haben.

Dann der Weg zur Aufnahme.
Was sind schon rd. 350 Meter für jemanden mit Koffer der so schon im Normalfall keine Luft bekommt?
Dazu noch nicht einmal eben.
Immerhin habe ich es geschafft.
Anmeldung problemlos und freundlich.
Da ich ja noch nichts bezahlt habe, kann ich auch Freundlichkeit nicht erwarten.

Zur Station 6.
Die Zahl SECHS ist mir ja schon mal sympathisch.
Auch hier empfing mich eine junge Schwester, diesmal sehr freundlich.
Wer kann meinem Charme auch schon widerstehen?

Zimmer.
Wie überall.
Nichts besonderes.
Mein Bettnachbar freundlich.
Ein Bayer so gut wie die es eben können.
Mit der Sprache werden wir uns schon einigen.
Auf dem Tisch am Fenster ein Schriftstück.
Überschrift:
„Ernährung und Flüssigkeitsversorgung am Lebensende“
DAS baut auf.
Ich werde versuchen nicht daran zu denken, wenn ich auf dem Tisch liege.



Mein Bettnachbar bekam was zu essen.
Ich nicht.
Vielleicht haben die gesehen, das ich einige Tage von meinem eigenen Fett leben kann.
Oder es greifen schon die Sparmassnahmen?
...............................

Nun sitze ich seit 4 Stunden hier und harre der Dinge.
Draussen ist ein Gerüst an den Nebenzimmern, da wird gebaut.
Nun, der Krach ist nicht vermeidbar, also stört er mich auch nicht.
„Wat sin mut, mut sin.“
Immerhin, solange ich den Krach höre, lebe ich noch.
Mal sehen, was der Nachmittag noch bringt.
...............................

Ein junger Doktor war hier.
Bla, bla, bla, aber das kann ich auch gut.
Heute abend Infusionen, Spritzen und morgen auf den Tisch.
Ich hab am Montag und auch heute, den Eindruck bekommen, das ICH da, mit meinen Beschwerden, so etwas von unwichtig bin wie sonstwas, aber der Stent den ich da schon drin habe, an dieser exponierten Stelle, DER scheint etwas interessantes zu sein.
Bei der Gelegenheit kann man ja mal schauen, wie das andere aussieht.
Na, vielleicht irre ich mich auch, aber mein Bauchgefühl hat mich eigentlich noch nie im Stich gelassen.

Nun heisst es warten ob und was ich zu essen bekomme.
Wenn das nicht hinhaut, gibt es morgen keine Besichtigungstour in meinem Körper.


Freitag, 12. April 2019

Krankenhaus (2)


DER „ALTE“ AN EINEM ANDEREN FENSTER

Nee, nicht am Fenster, sondern im Bett.
Der gestrige Nachmittag war langweilig.
Mein Bettnachbar versuchte den Bayrischen Wald ab zu sägen, gelang ihm aber nicht.


Ich?
Gute Frage.
Das Telefon kostet extra.
Mein Handy mit Aussetzern.
Internet nicht vorhanden, oder gegen tägliche Bezahlung zu erwerben.
Nicht mit mir.
Über mein Handy einen Hotspot eingerichtet.
Damit auf mein iPad zugegriffen und mit Unterbrechungen dann eine Verbindung aufgebaut.
So weit zum „schnelleren Breitbandausbau“
Hier gibt es noch nicht einmal das langsamste.
Hier ist mir so richtig klar geworden, wie abhängig ich davon geworden bin.
Dieses Medium beherrscht schon mein ganzes Leben.
Furchtbar.

Da liegt man dann.
Lauscht den melodischen Geräuschen des schlafenden Nachbarn.
Hört auf die vorbeifahrenden Autos.
Und denkt.
Was eigentlich?
Ich z.B.
Wie beschissen und überflüssig eigentlich alles ist.
Was mache ich eigentlich hier?
Was machen die morgen mit mir?
Ob diese Gedanken aufbauend sind?
Ein Glück, das ich ein fröhlicher Mensch bin.
Könnte mir vorstellen, dass mancher mit einem seelischen Knacks hier raus kommt. 

Wollte mir ein Tasse Kaffee zum Abendbrot holen.
Brot und Aufschnitt war mir zu trocken.
Der Automat ist gesperrt.
Ab Mittags gibt es keinen Kaffee mehr.
?????????
Tee oder Wasser trinke ich aber nicht.
Wein und Bier habe ich nicht.also, das ganze trocken geschluckt.
Dabei trat der ganze Widersinn zu Tage.
Ich habe also seit heute morgen um 8 Uhr nichts mehr getrunken.
12 Stunden.
Damit aber meine Nieren durchgespült werden, komme ich die ganze Nacht an den Tropf.

Finde den Fehler.

Krankenhaus (1)

DER „ALTE“ AN EINEM ANDEREN  FENSTER

Nun, da sitze ich zwar auch an einem Fenster, aber im Krankenhaus.
Heute ist nun Mittwoch.
Draussen kann ich die graue Stadt sehen.
Autos an den Ampeln halten und weiter fahren.
Seelenlose Blechkisten.
Trotz der Bewegung auf der Strasse ist alles etwas weit, weit entferntes.
Eine andere Welt.
Ein Krankenhaus hat eine ganz eigene Atmosphäre. 

Es fing heute morgen schon gut an.
Das Parkhaus ist ca. 350 Meter entfernt. 
Oben auf dem Parkdeck steht mein Auto nun für die nächsten Tage.
Wie lange weiss ich noch nicht.
Dann eine Treppe runter.
Im Normalfall habe ich da schon allein Probleme, nun aber mit einem Koffer!!!!!!
Für einen Fahrstuhl  scheint es nicht gereicht zu haben.
Pro Tag 6,00€ Parkgebühr.
10,00€ kommen noch für das Haus hinzu.
Irgendwie scheine ich hier kein gutes Karma zu haben.

Dann der Weg zur Aufnahme.
Was sind schon 350 Meter für jemanden mit Koffer der so schon im Normalfall keine Luft bekommt? 
Immerhin, habe ich es geschafft.

Anmeldung problemlos und freundlich.

Zur Station.
Auch hier empfing mich eine junge Schwester sehr freundlich.
Wer kann meinem Charme auch schon widerstehen?

Zimmer.
Wie überall.
Nichts besonderes.
Mein Bettnachbar freundlich.
Ein Bayer eben.
Mit der Sprache werden wir uns schon einigen.

Auf dem Tisch am Fenster ein Schriftstück.
Überschrift:
„Ernährung und Flüssigkeitsversorgung am Lebensende“

DAS baut auf.
Ich werde versuchen nicht daran zu denken, wenn ich auf dem Tisch liege.

Mein Bettnachbar bekam was zu essen.
Ich nicht.
Vielleicht haben die gesehen, das ich einige Tage von meinem eigenen Fett leben kann.
Oder es greifen schon die Sparmassnahmen?

Nun sitze ich seit 4 Stunden hier und harre der Dinge.
Draussen ist ein Gerüst an den Nebenzimmern, da wird gebaut.
Nun, der Krach ist nicht vermeidbar, also stört er mich auch nicht.
„Wat sin mut, mut sin.“
Immerhin, solange ich den Krach höre, lebe ich noch.

Mal sehen, was der Nachmittag noch bringt.

Ein junger Doktor war hier.
Bla, bla, bla, aber da kann ich auch gut.
Heute abend  Infusionen, Spritzen und morgen auf den Tisch.
Ich hBe am Montag  und auch heute den Eindruck bekommen, das ICH da so etwas von unwichtig   bin wie sonstwas, aber der Stent den ich da drin habe, an dieser Stelle, DER scheint was interessantes zu sein.
Na, vielleicht irre ich mich auch, aber mein Bauchgefühl hat mich eigentlich noch nie im Stich gelassen. 

Nun erst mal warten ob und was ich zu essen bekomme.
Wenn das nicht hinhaut, gibt es morgen keine Besichtigungstour. 

Dienstag, 9. April 2019

Die Frühlingin ( Der Alte am Fenster)


Nun, gestern war mein Fenster verwaist.
Ich war im Auto, unterwegs zu einer Untersuchung.

Hatte Zeit beim fahren.
Viel Zeit.
Die Natur erwacht hier in Bayern. 
Der Frühling, für mich die schönste Jahreszeit, hat ihr schönstes Kleid angezogen.
„Ihr ?“ Ja, für mich ist der Frühling eine junge Maid.
Vielleicht sogar mit einem Kranz von Blumen im Haar? 
Sollte ich nun im Genderwahn sagen?
„Die Frühlingin.“
Ich war immer ein kleiner Romantiker trotz meines ausgeprägten Hanges zur Realität und Ordnung in allem.

Überall, links und rechts der Strasse, sah ich.
Blühende Bäume in rosa.
Grüne Knospen an den Ästen.
Blaue Bayern auf dem Heimweg.
(Nicht mit dem Auto, aber zu Fuss.)
A propos Auto und Bayern. 
Habe ich gestern wieder einmal zigfach vorgeführt bekommen.
Es ist unter der Würde eines Bayern seinen Blinker zu betätigen.
Vor allem nicht an einem Kreisverkehr.
Wenn dort jemand blinkt, ist es ein Tourist. (Saupreis) 

Ich hatte Zeit und fuhr die vorgeschriebene Geschwindigkeit.
Mancher hatte weniger Zeit als ich. 
Dann wurde ich überholt auf Deibel komm raus.
Kampf der Marken. Hyunday gegen BMW.
Oder vielleicht alt gegen jung?
Komisch nur, an der nächsten Ampel standen die auch nur 10 Meter vor mir.

Im Krankenhaus nun, war mein grösstes Problem die Ärzte zu verstehen.
Das begann schon an der Rezeption.
Hörgeräte bei mir und Bayrisches Dialekt bei denen ist eine unlösbare Aufgabe und Herausforderung.
Aber mit viel gutem Willen haben wir uns immer auf einen gemeinsamen Nenner geeinigt.
Ich hoffe nur auf den richtigen.
  
In 2 Tagen wollen sie es mir nun aber zeigen.
Sie haben einen Schlachtplan entworfen.
Nicht aber das ich meine, sie fummeln an meinem Herzen und der Doc. meint er müsste mir das Bein abnehmen.
Möglich ist alles.
Wenn ich das rekapituliere WAS mir alles passieren könnte, sollte ich mir doch vielleicht vorher den Strick nehmen?

Zur Entschädigung war die Rückfahrt entspannter.

Und manch einer hier bei Fratzelsbuch konnte sich gestern von meinen blöden, nichtssagenden Sätzen einmal erholen.

Einen positiven Impuls habe ich doch mit bekommen  und erfreute mich.

Die Natur ist friedvoll.
Sie ist schön.
Wenigsten so lange wie der Mensch nicht meint, sie um zu krempeln oder für seine Zwecke vergewaltigen zu müssen. 

Ach, was  wäre dieser blaue Planet schön wenn keine Menschen auf ihm  wären.

Sonntag, 7. April 2019

#Der Mensch auf dieser Welt (Der Alte am Fenster)


Da lese ich täglich, am Fenster sitzend, meine Zeitung.
Ab und zu schaue ich in die Ferne.
Dieser Blick zeigt mir immer wieder, wie schön die Erde wäre, wenn keine Menschen auf ihr wären.
Eigentlich ist alles böse auf dieser Welt nur Menschenwerk.
Meine alte These finde ich immer wieder bestätigt.
„Der Mensch ist von Natur aus böse. Das andere ist nur Verstellung, also unehrlich“
Die meisten Menschen meinen gut zu sein, ohne mal darüber nach zu denken WAS ist eigentlich GUT? 
Vor allem aber, alle Menschen sind materialistisch eingestellt.
Wo kann ich was für mich raus holen?
Wie kann ich andere übers Ohr hauen? 
Wo und wie sichere ich mir Vorteile.
Manche verbrämen das unter Begriffen wie: Mildtätigkeit, Familie, gute Erziehung, oder dem Modewort Empathie. usw.
Ist es das wirklich?
Ich habe es in Gefangenschaft erlebt.
Wenn es ans eigene Wohl geht, ist sich jeder der nächste.
Da zählen auch keine sonstwie verbandelten andere Menschen.
Im Grunde ist es ja auch in Ordnung so.
Auch in früheren Zeiten hätten die Menschen ohne diesen Selbsterhaltungstrieb nie überlebt und wir wären nicht da wo wir heute sind.
Moment mal.
Wo wir heute sind?
Ist das eigentlich eine Leistung auf der wir stolz sind?
Ich weiss nicht.
Erfolgreich sein ist das Ziel.
Das aber ist man immer nur auf Kosten anderer.
Es uns gut gehen zu lassen. 
Auch das geschieht immer nur auf den Schultern anderer.
Das Leben als solches ist doch nur ein Vernichtungskampf.
Der Gegner ist alles.
Ob Natur, Tiere oder auch andere Menschen.
Ellenbogen und Skrupellosigkeit sind gefragt.
Der stärkste hat immer recht.
Er ist dabei auch noch glücklich und sonnt sich in seiner Eitelkeit.
Seht her, was ich geschafft habe.

Warum kommen mir heute eigentlich diese Gedanken?
Wahrscheinlich weil es draussen so friedlich aussieht?
Weil ich von meinem Fenster nicht sehen kann, dass das was ich den Menschen vorhalte auch in der Natur- und Tierwelt  ein ehernes Gesetz ist?

Wie mir  mal eine Bankerin in New York sagte:
„Her Guelde, sie sind zu höflich. Höflichkeit ist ein Zeichen von Schwäche. Und schwache haben kein Recht zu leben“

Hatte mich damals geschockt und ich habe lange darüber nach gedacht.
Na, dann lasst mich eben schwach sein.
Ich möchte nicht so sein wie andere.
ICH bin ICH 
Und Leben?
Das hört bei mir ja nun auch bald auf.
Lasset die stärksten gewinnen.
Glück und Zufriedenheit ist sowieso nur was für Träumer.
Meist sind das aber die einzigen glücklichen Menschen auf dieser Welt.
Ich glaube und hoffe auch dazu zu gehören.

Samstag, 6. April 2019

#Organspende (Der Alte am Fenster)


    Ich kann hinschauen wo ich will.
    Überall lese ich das Thema:
    „Organspende“
    Darüber kann man geteilter Meinung sein.
    Nun versucht man das Geschäft von staatlicher Seite an zu kurbeln.
    Man verändert eherne Naturgesetze.

    Eine Frau gebärt ein Kind.
    Dieses Kind, mit all seinem Fleisch und Organen, gehört nicht ihr.
    Nein, sogar dieser neue Mensch gehört nicht einmal sich selbst.
    Nach neuem Gesetz, kann nun jeder Doktor diesen Körper bei lebendigem Leibe ausweiden.
    Dabei dachte ich immer, Schächten wäre bei uns verboten?

    Nein, höre ich alle schreien.
    „Der Mensch ist tot.“
    Nein, ist er nicht, denn totes Fleisch kann man nicht mehr woanders einpflanzen.
    Das alles ist ein Riesenthema und kann HIER nicht ausführlich debattiert werden.

    Es geht mir heute mehr um die Formalitäten.
    „Man kann ja widersprechen.“
    Ich lach mich krank.
    Wenn ich verunglücke habe ich nicht auf meiner Stirn eintätowiert, dass ich „KEIN“ Organspender bin.
    (in diesem Fall würde man wahrscheinlich zuerst eine Hauttransplantation durchführen um das weg zu bekommen.

    „Der Ausweis“.
    Aha, dann rennt also eine Schwester zur Unfallstelle und sucht meinen Ausweis?

    „Das wird zentral registriert“.
    Noch so einen Unsinn.
    Heute ist es, bei Arztwechsel, noch nicht einmal möglich Patientendaten aus zu tauschen
    Wie ist es denn seit über 15 Jahren mit der geplanten Einführung der digitalen Krankenkassenkarte?
    Scheitert an der Weitergabe der Daten.
    Und DAS soll dann mit einemmal funktionieren?

    Zusätzlich, steht im neuen Gesetz, sollen Mediziner schon vorsorglich in den Intensivstationen geeignete Patienten aussuchen und vormerken.
    Wohlgemerkt, nicht Empfänger sondern „Spender.“
    Ich denke, das da mancher statt zu gesunden ganz schnell, ehe er stirbt, zum Spender wird.

    Die Auswahl ist riesig und das Geld lacht.
    Eine riesengrosse Geldmaschine läuft an.
    Im übrigen, warum ist das eigentlich so teuer?
    Das Skalpell schneidet und der Chirurg näht.
    Wie bei einem Blinddarm.
    Wo ist da ein finanziell auftretender Unterschied?
    Ne,ne, da muss man auch noch lebenslang Tabletten anschliessend.
    DIE kosten.
    Die nicht vor Ort schnippelnden wollen auch an diesem Geldregen teilhaben.

    Doch heute kam mir noch so etwas ganz anderes in den Sinn worüber ich nachdenke.
    Nehmen wir mal folgenden Fall, theoretisch, an.
    Da liege ich mit meinem kaputten Herzen.
    Da liegt jemand mit einer kaputten Lunge.
    Wer entscheidet wer was bekommt?
    Ich das Herz von dem Fremden?
    Oder der Fremde meine Lunge?
    Einer von uns beiden wird leben, der andere sterben.
    Spielt man dann dort „ ene mene Muh“ oder wer das grösste Bankkonto?

    Erheben sich Ärzte hier nicht zum lieben Gott?
    Das sie sich Gott ähnlich fühlen, das kenne ich zur Genüge,
    Will man das jetzt noch gesetzlich verankern?

    Da gäbe es noch viel was mich stört.
    Auch der Sadismus vieler Menschen die freiwillig darauf warten sich bei lebendigem Leibe zerstückeln zu lassen.

    Ich glaube, ich sollte mehr aus dem Fenster schauen
    Da sehe ich Natur und die Menschen nur als kleine Punkte im Gelände.
    Da kann ich nicht erkennen, dass es meist gar keine Menschen sind, sondern Monster in Menschengestalt.

Ich lebe noch.


In letzter Zeit habe ich mich HIER rar gemacht.
Das heisst aber nicht, dass ich schon abgetreten bin.
Im Gegenteil.
Mir geht so vieles im Kopf rum.
Oft denke ich an den Professor der mir damals das BLOG schreiben empfohlen hatte um meinen Kopf sauber zu halten.
Denn DAS ist der Grund meines schreibens.
Was man geschrieben hat, ist verarbeitet.
Was verarbeitet ist, ist erledigt und macht das Gehirn frei.
Das Problem ist nur, das dann in  die Leere viel neues eindringt und der ganze Mist geht von neuem los.
ER meinte damals dass ich es brauchte.

Ich habe mir in letzter Zeit angewöhnt, bald täglich, alles in einer Kolumne bei Fratzelsbuch zu schreiben.
Titel:
"DER ALTE AM FENSTER"

Etwas kürzer als hier.
Nur, all das ist nach ein paar Stunden verloren oder nur nach längerem suchen auffindbar.
Auch für mich.
DAS hier aber, bleibt.
Manches überlese ich selbst noch einmal nach einiger Zeit um mich selbst neu zu positionieren.

Aus diesem Grunde werde ich die Dinge, die mir so durch die Birne gehen, in Zukunft auch hierhin kopieren.

Was ich mir eigentlich wünschte, wären nicht nur Kommentare über den Quatsch den ich da schreibe, sondern auch ernsthafte Dialoge.
Mögen viele es als Zeitvertreib ansehen, MIR ist es schon immer wichtig was ich da schreibe.
Im Gegensatz zu vielen anderen möchte ich gerne noch lernen oder wenigstens wissen warum so manches geschieht.
Gerade politisch fehlt mir der Durchblick warum man ein Volk mit Hurra in den Abgrund führt bzw. einen Staat zu Gunsten anderer vernichtet.
Denn das, was heute in Deutschland passiert ist so abstrus und nicht nachvollziehbar, das es mich schaudert.
Natürlich kann alles nur geschehen, weil man genügend Leute findet die genau so ticken.
Und die hat man auch.
70 Jahre dumm halten und die Menschen mit Blödsinn füttern zahlen sich nun aus.
Entweder ist die Machtelite dabei ein riesengrosses Experiment zu starten, oder uns trifft Honeckers Rache, personifiziert durch Angelina Merkolowa, mit voller Wucht.
Es muss das letze sein, denn andere Länder sind nicht nicht so bekloppt wie wir.
Andere Länder haben natürlich auch nicht so viel GRÜN versaute Menschen.
Diese Länder sehen das alles realistischer als wir.
Hier passiert das Paradoxum das man die Umwelt schädigt unter der Prämisse sie zu retten. 

Was hat die Welt sich in meinem langen Leben nur verändert.
Nicht zum guten ist mein Eindruck.
Auch für die Zukunft sehe ich schwarz.

Da fällt mir gerade so ein Satz aus meiner Jugend ein.
Der stand immer bei gefallenen Soldaten als Trost.
"Ihr seid nicht für umsonst gestorben!"

ICH würde heute sagen.
DOCH, es war unnötig. 
Diese heutigen Menschen waren es nicht wert.
Denn sie haben nichts, aber auch nichts aus Eurem Tod gelernt.

Sonntag, 3. Februar 2019

Internet, unser Leben.


Ich sitze am Fenster und schaue in die Schneelandschaft hinaus.


Wunderschön.
Ruhig und friedlich.
Nur, das bisschen Schnee und schon kein Internet.
Sch........aber auch. 

Internet.
Wie dieses, aus dem Nichts kommende, unsichtbare, nicht begreifbare,  doch unser Dasein bestimmt.
Es ist Bestandteil unseres Lebens geworden, es ist nur niemandem so richtig bewusst.
Denn über dieses Medium wird unser ganzes Handeln bestimmt.
Unsere Gedanken werden mit Themen konfrontiert, die wir im Normalfall überhaupt nicht zur Kenntnis nehmen würden.
( vielleicht wären wir dann glücklicher? Zufriedener mit Sicherheit)  

Das haben aber auch alle Regierungen erkannt.
DAS ist auch der Hauptgrund immer wieder Gelder in den Ausbau der Netze zu stopfen.
Kein anderer Grund ist vorhanden, fremden Firmen Steuergelder in die Hand zu drücken, damit die mit deren Einsatz persönliche Gewinne machen. 
Man will auch im letzten Dorf den kleinsten Bürger erreichen, um ihn in seine Richtung zu manipulieren.
Die Tatsache, das die Industrie das dringend braucht, mag auch sein, nur das ist ein kostenloser Nebeneffekt.
Denn in den abgeschiedenen Gegenden gibt es keine Industrie.
Internet ist eine politische Notwendigkeit.
Dazu bietet es dem Bürger natürlich auch Abwechslung.
Schon die alten Römer hatten es erkannt:
„Gebt dem Volke Brot und Spiele“
denn dann sind sie beschäftigt und schauen uns nicht so auf die Finger.  

Genau das  hatte auch schon Adolf Hitler erkannt.
Zu meiner Zeit gab es kein Internet, Radio, Telefon, Fernsehen oder so etwas.
Und da das Volk in seiner Idee des Nationalsozialismusses, das Volk die alles bestimmende Grösse war, musste er es in seine Politik mit einbinden. 
Die Leute waren arm und hatten aus den vorhergehenden Jahren vor 1933 Nachholbedarf.
Er liess den Volksempfänger bauen.
Damit er auch für jeden erschwinglich war, konnte man ihn kaufen und über die Monatliche Stromrechnung mit 2,00RM ab bezahlen.
(Auch er erkannte schon, das man  mit Teilzahlung den Konsum ankurbeln konnte. War er gar der Erfinder der Ratenzahlungen?) 
Nun erreichte man, mit Hilfe der Göbbels Schnauze und dem Moderator Hans  Fritsche ( Ähnlich wie in der DDR der Karl- Eduard von Schnitzler)  den Bürger um ihm seine Politik nahe zu bringen.
Damit man aber nun nicht auch fremde Meinungen hörte, gab es Reichssender die ganz Deutschland abdeckten und meist auch ein sehr hörenswertes Programm hatten. 
Man brauchte keine ausländischen Sender.
Man bekam sie auch kaum mit den kleinen Röhrenempfängern rein.

Heute ist das anders und auch notwendig.
Unsere Regierung hat zwar die Wichtigkeit dieser Medien erkannt und benutzt sie auch kräftig.
Nur, der Bürger, ist nicht mehr auf die jeweilige Parteipropaganda  angewiesen, sondern  Nachrichten und Hintergrundinformationen kann man Weltweit abrufen. 
Um nun zu verhindern, das man in Deutschland die Wahrheit über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft erfährt, hat man 70 Jahre das Volk, beginnend in der Schule, verdummt.
Auch in der Kultur ist es mit Erfolg gelungen.
Statt Oper, Konzert, Operette, gibt es heute Menschen die krächzend, nicht einmal richtig sprechen können, schreiend wie Penner auf der Bühne stehen.
Statt sauber und anständig sich zu kleiden, ist der grösste Hit, zu jeder Gelegenheit zerrissene Jeans zu tragen. 
Die Printmedien zeigen obszöne Frauen oder bedienen mit Themen über deren  Intimleben.
Politisch wird täglich dem Volk erzählt wie böse doch der Nazi war. Was für Verbrecher wir früher doch waren und wir dafür den Juden bis zum Tag des jüngsten Gerichtes ihren Lebensunterhalt bezahlen müssen. 
Leider vergisst man immer zu erwähnen, das diese Verbrecher unsere Eltern und Grosseltern waren und all das was man ihnen vorwirft, in dieser Form  nicht beweisen kann.
Auch hier wieder mein alter Satz: „Es war alles so, nur anders“
Dazu kommt noch, das man das Wort Demokratie völlig seiner Grundlage und seinem Anliegen beraubt hat.
Es ist eine gelenkte oder manipulierte Demokratie geworden.
Denn das Wort Freiheit,in all seinen Facetten, wird hier täglich mit Füssen getreten.
Das Volk ist nur das „Pack“ welches man nötig hat und nicht der Souverän. 
Das erste was eine Diktatur charakterisiert ist die Zensur.
Und diese ist heutzutage grösser als in der „pösen“ Nazizeit.

Hier kommt nun aber auch der Segen all dieser technischen Errungenschaften zum tragen.
Wer WILL, kann überall die Wahrheit erforschen.
Das aber die meisten das garnicht wollen,ist eben auch ein Erfolg der Regierung.
Das Volk meint, es wäre intelligent.
In Wahrheit stehen wir technisch und bildungsmässig längst auf einem Platz unterhalb der Mittellinie,

Und nun?
Ich denke gerade.
Bei irgend einer Situation die der Regierung nicht passt, schaltet sie einfach das Internet ab und alles ruht.
Das Leben ist beendet.

Früher sagte man:
„Die da oben werden schon das richtige tun“

ICH bin mir da nicht so sicher.
Denn richtig für mich, ist noch lange nicht richtig für „die da oben.“