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Dienstag, 1. Januar 2019

Rückblick und Ausblick einer alten Socke.


Nun ist schon wieder ein Jahr vergangen.
Ein neues steht vor der Tür.

"Einszweidrei, im Sauseschritt.
Es läuft die Zeit: Wir laufen mit."
Das sagte schon Wilhelm Busch.

Was mich irritierte war nur, wie schnell das Jahr verging.
Ich war doch eben noch auf Pellworm?
Die alte, immer wiederkehrende Frage:
Wie war es? (nicht ich! DAS steht nicht zur Debatte) 

Gute Frage eigentlich.
Ich würde als Antwort sagen, SUPER.
Denn ich lebe noch.
Das ist doch eigentlich genug.
Wie, ist egal, aber zum aushalten.
Es gibt Menschen denen es saumässig geht oder die heute nicht mehr unter uns weilen.
Ergo, ich bin ein glücklicher, zufriedener Mann.

Mein Muckelchen ist immer noch bei mir.
Sie liebt mich eben.
Das kochen und essen macht uns immer noch Spass. 
Die zunehmenden Pfunde weniger. Aber wenn das alles ist? 
Ich bin immer noch innerlich ruhig und gefasst.
Das Leben ist eben schön.

Politisch?
Da grübele ich immer noch.
Wie kann ein ganzes Volk sich so aufgeben?
Hier scheint eine 70 jährige Verdummung Erfolg zu haben.

Alles schreit: 
Merkel muss weg, aber niemand sagt mir: 
Und wer/was kommt dann? 

Denn es ändert sich ja nichts.
Neue Personen, neue Namen , alte Politik, gleiche Abzocke, gleiche Gewinner, gleiche Blödheit der Massen.
Dieses Deutschland hat es eben nicht anders verdient.
Heute wird der Krieg erst wirklich beendet.
Heute erst ist Deutschland wirklich am Ende.
Nur niemand glaubt es, weil sich die meisten immer noch für intelligent halten.
Die meisten Länder dieser Welt haben uns längst überholt.
Wir träumen immer nur noch.
Darum wird das baldige erwachen furchtbar sein.

Und wenn ich so an meine Generation denke.
So an den Spruch: „Ihr seid nicht umsonst gestorben“.
So möchte ich heute sagen:
Doch, euer Tod war völlig umsonst. 
Dieses Deutschland hat euren Tod nicht verdient.

Und nun beginnt das neue Jahr.
Schaun' mer mal.
Viele wünschen sich was.
Ich nicht.
Wünsche sind Gedankenspiele und Selbstbetrug.
Die Realitäten überholen uns. 
Vor allem meinen welche, man könnte etwas bewirken, beeinflussen oder sich  eben wünschen.

Wir waren und sind immer die Kaste, die den Spielball für andere bilden.
Manche meinen Fleiss oder Können hätten ihnen was gebracht.
Sie sind stolz auf Eigentum oder Position.
Auch das gehört dazu.
Man hat denen lediglich die Ration zur Nahrung ihres Eigendünkels erhöht.
In Wirklichkeit schwimmen sie genau wie alle  anderen in der grossen Woge zum Strand.
Zum Strand an dem sich aller Abfall wiederfindet.
Dort wo alles zu Ende ist.
Der Tod.

Wenn auch manche meinen, der heilige Gottseibums würde für sie ein extra Taxi haben. Doch auch  dieses  wird nicht mehr viel nutzen. Wir alle gehören dann auf den Misthaufen der sich Leben, Vergangenheit oder Geschichte nennt.

Ich erwarte Euch da alle.
Seid ihr vor mir da, habe ich es wieder verstanden ein Jahr zusätzlich hinter mir zu bringen.
Und genau das habe ich mit dem Jahr 2019 auch vor.

Ob das  Euch nun gefällt oder nicht.
Ertragt mich noch was, ich muss Euch ja auch ertragen.













Samstag, 22. Dezember 2018

und wieder wurde ein Sargnagel geschlagen...


Da lese ich.
„Die letzte Steinkohlenzeche in Deutschland hat nun geschlossen.“

Das wurde gefeiert.
Liedchen gesungen und viel Worte geschwungen.
Sogar unser Bundesheini war da.
Man schenkte ihm das letzte Stück Kohle aus der Tiefe Deutschlands.
Hoffentlich hat er sich nicht die Finger schmutzig gemacht.
Was er da überhaupt wollte? 
Die Bergleute gingen ihm doch sowieso am Arsch vorbei.
Na ja, willkommener Werbeauftritt oder Langeweile.

Nun ist der Bergbau in Deutschland zu Ende.
Was die wenigsten wissen und die meisten nicht glauben wollen.
Es wird nie mehr ein Stück Kohle in Deutschland gefördert werden.
Eine einmal geschlossene Zeche, deren Wasserhaltung beendet wird, kann nie mehr, bis in alle Ewigkeit, erschlossen werden.
Ein übertage Abbau ist auch nicht möglich, denn Löcher von rund 1000 Meter Tiefe zu graben verbietet schon die Vernunft.
Ob es neue Lagerstätten in Deutschland gibt, weiss ich nicht.
Deutschland war in der Bergbautechnik weltweit die Nummer 1.
Zulieferer werden nun auch das zu spüren bekommen. 
Auch das hat nun alles sein Ende.
Also Tschüss schwarzes Gold.
Es war einmal.

Kohle war der Motor für die Industrialisierung.
Ohne Kohle war ein Neubeginn nach dem Krieg überhaupt nicht möglich.
Kohle war unser Reichtum.
Nicht nur zum verbrennen.
Kohle wird in unzähligen anderen Bereichen gebraucht.
Auch in der Medizin.

Nun ist Schluss damit.
Nun frage ich mich, da ja über 14% der Stromerzeugung in Deutschland immer noch aus der Steinkohle kommt, woher kommt denn in den nächsten Jahrzehnten diese Steinkohle? 
Aus China oder Südamerika? 
Öl haben wir keines.
Gas auch nicht.
Die Braunkohle wird verteufelt.
Atomstrom ist nur was für gewissenlose Selbstmörder.
Die Sonne und der Wind?

Steinkohle, ja die hatten wir, nun aber nicht mehr.
Wir sind also vollkommen mit der Energieerzeugung in Gottes und fremder Länder Hand.
Ist das so gewollt?
Denn eine verantwortungsvolle Regierung kann so etwas doch nicht ernsthaft wünschen und verantworten? 
Scheinbar reicht es nicht das Volk zu degenerieren, nein auch die Wirtschaft soll kaputt gemacht werden.
Was nicht an andere Länder verkauft wurde, soll nun eben abhängig von anderen sein.

Der Bergbau in Deutschland reicht bis in das 8. Jahrhundert VOR Christus zurück.
Seit dem 18. Jahrhundert gab es hier den Kohleabbau.
Ganze Generationen haben davon gelebt.
Sie haben geschuftet zu Bedingungen die man sich heute nicht einmal im Traum vorstellen kann.
Für ihre Familie, aber auch für ihr Land.
Bergleute waren immer etwas besonderes,
Rauh, ehrlich, zuverlässig, fleissig, also richtige Männer.
Sie waren sogar stolz darauf Bergmann zu sein..
Ich bin stolz dazu gehört zu haben.

Heute ist das alles Vergangenheit.
Ich denke und hoffe, dass eines Tages die noch einmal verflucht werden, die diese Entscheidung des Schliessen der Zechen zu verantworten haben.

Alter Bergmannsspruch: „Hinter der Hacke ist es duster“
Wer weiss was noch kommt.

Ich gedenke all der Toten und Opfer die dieser Beruf gekostet hat und neige mein Haupt.

Glück auf.






Montag, 10. Dezember 2018

Einkaufen: Online oder regional ?


Da lese ich immer:
„Kauft viel mehr beim örtlichen Handel und nicht im Internet“

Dann die Vorwürfe:
"Denkt doch mal an den örtlichen Handel."

Die Intention dazu ist mir schon klar, nur sie ist Blödsinn.
Jeder kauft da, wo er das bekommt, was er will und auch seinen Vorstellungen entspricht.

Böte der örtliche Einzelhandel die gleiche Qualität zu gleichen Konditionen, wäre es vielleicht kein Problem. 
Und nur hier etwas kaufen, damit der hiesige Händler überlebt....... SO weit geht mein soziales Empfinden leider nicht.
Dazu kommt hinzu, dass der Einzelhandel immer nur noch verteilen will und nicht verkaufen.
Er ist es wahrscheinlich aus der Zeit der Rationalisierung noch so gewohnt.
Dem Händler interessiere ich als Mensch nicht die Bohne.
Warum sollte ich mich um  ihn Gedanken machen? 

Hier wo ich wohne, ist die Auswahl mässig, (daran könnte man sich ja noch gewöhnen) aber es besteht auch kein Lieferservice oder eine online Order Möglichkeit.
Wenn ich nun noch die Kilometer, auf die sowieso überhöhten Preise, draufschlage, wäre ich verrückt hier mehr zu kaufen.

Ich kaufe etwa 90% meines gesamten Bedarfs, vor allem an Lebensmitteln, online.
So weit mein Statement dazu.

Nun habe ich mir persönlich mal überlegt, 
WAS kaufe ich eigentlich WO? 
(immer die Bestellung dahin und auch Belieferung von dort) 

Ich war selbst überrascht.
Fangen wir doch mal an.


Olivenöl - Kreta
Apfelsinen - Spanien und Mallorca
Kartoffeln - Lüneburger Heide
Speck - Südtirol
Glühwein - Spanien
Fisch und Marinaden - Nordsee ( Tönning) 
Leberkäse (lebe in Bayern!) - Hessen (Darmstadt) 
Wein - Italien, Kaiserstuhl und Mosel
Wurst - Überall, nur nicht hier.
Fleisch - Hessen
Gemüse - Hamburg
Brot - in Form von Mehl, aus dem Schwarzwald
Wurstkonserven - Schwarzwald
Kaffee - Hamburg
Gewürze - Bremen
Apfelsaft - Hamburg (altes Land) 
Schnaps - Hamburg
Sekt - Spanien
Käse - Holland 
Stollen - Lübeck
Leckereien - Aachen
Konserven - Hamburg
Honig - Griechenland
Sauerkonserven - Ungarn
Wurst und Gebäck - Italien
Oliven - Kreta
Balsamico - Griechenland
Essig - Bayern (hier!) 

Alles frei Haus.
Nicht nur bis an die Tür, sondern auch, wenn es sein muss, in die Wohnung. 
Probleme mit der Qualität : NIE
Anderes wüßte ich nicht, was ich zu bemängeln hätte.
Ach ja.
Dieses überflüssige, sorgfältige Verpacken der einzelnen Komponenten.
Ich muss das ja auch entsorgen. 
Und das ist HIER in Bayern ein RIESENPROBLEM.
Abfallwirtschaft hat die Stellung gleich nach dem lieben Gott.
Dabei versauen sie mehr die Umwelt als sie zu schützen.
Aber ein altes, ewiges Thema hier.
SIE glauben eben daran.

Tja, was kaufe ich denn nun eigentlich hier?
Gute Frage.
?????????????
Eier beim Landhandel.
Und das, was an Haushaltswaren gerade mal so anfällt und nicht als Beipack von Amazon geliefert wird.

Andere Gegenstände kann ich nicht nach verfolgen.
Aber meine zwei Multikocher z. B. wurden in Spanien geordert und auch von dort geliefert. 

Ich komme damit zurecht.
Bin zufrieden.
Ob es dem hiesigen Einzelhandel gefällt oder nicht, ist mir schnuppe.
Für mich gilt. 
Das Angebot regelt die Nachfrage.
Und das ist HIER nicht gegeben.

Es ist doch ein Unding, wenn ich ein frisches Suppenhuhn möchte (ein gefrorenes würde ich nie kaufen) hier auf dem Land lebend, es vorbestellen muss, dann den Markttag abwarten darf, dann ca. 30 Kilometer fahren darf, einen Parkplatz vergeblich suchen, nicht die Strecke zu Fuss laufen  kann um letztendlich fest zu stellen, dieses Huhn stammt noch aus Biafra.  

Man sollte sich um diese Dinge, genau wie um Pflege und Fürsorge mal mehr realistische Gedanken machen. 
Es ist alles nur politisches Gewäsch.
Leider quatschen die meisten alles nur nach.

Es gibt viel zu tun in diesem Land.
Auch ohne immer neues Geld zu fordern oder zu investieren.

Darum kotzen mich die ewigen Vorwürfe mit dem erhobenen Zeigefinger auch immer an. 

Mahlzeit.



Sonntag, 9. Dezember 2018

Demonstrationen ! Sinnlos ?????


Da wird in Frankreich demonstriert.
Die Gründe oder Ursachen lassen wir erst mal aussen vor. 
Eine von vielen Demonstrationen auf der ganzen Welt.
Gleich zu setzen wäre für mich auch als nächste Eskalationsstufe, der Streik.
Warum eigentlich diese Dinge? 

Da ist immer eine Gruppe oder auch Masse  die sich ungerecht behandelt fühlt.
In ihrer Ohnmacht gegenüber ihren Vorgesetzten bzw. der Regierung wollen sie es anderen zeigen und sagen: 
"Das gefällt uns nicht, wir wollen etwas anderes." 
Daneben gibt es aber auch Demonstrationen, die, getragen von eigenen Vorstellungen, etwas verändern wollen.
Das ist eine andere Art der Willensbekundung 
(Hambacher Forst z.B.) 


Die Menschen rotten sich also zusammen
Sie gehen auf die Strasse und schreien ihre Wut hinaus.
So weit ok.
Nur, was bringt es? 

Die Gegenseite, ob Arbeitgeber oder Regierung, nimmt es 
(vielleicht) zur Kenntnis und geht zur Tagesordnung über. 
Wird es ihnen zu lästig, holen sie die Polizei.
Diese muss, getragen vom Gesetz, die öffentliche Ordnung wieder herstellen.

Wie aber? 
Die Demonstranten haben keine andere Möglichkeit als ihre Wut heraus zu schreien.
Die Polizisten hören sich das an.
Wird es ihnen zu bunt, gehen sie mit Gewalt gegen die „Schreier“ vor in dem sie von ihren Schlagstöcken Gebrauch machen. 
Darin werden sie täglich unterrichtet und auch mental vorbereitet.
Daneben werden Tränengasgranaten abgeschossen.
Zusätzlich fahren Wasserwerfer auf.
Dieses Wasser ist präpariert mit Chemikalien.

Kleiner Einwurf von mir.
Ist es nicht eigentlich komisch, das mein Nachbar, mit dem ich abends noch eine Flasche Bier getrunken habe, sich am nächsten Morgen eine Verkleidung (Uniform) anzieht, damit ein völlig anderer Mensch wird, und dann mit einem Knüppel auf mich einschlägt? 
Eine Uniform verändert den Menschen in seinem Denken und handeln. Egal ob Polizist, Soldat oder Beamter.
Sogar ein Pförtner ist dann wer und hat Gewalt.

Doch  weiter. 
Der Demonstrant nun rennt weg oder wehrt sich.
Womit?
Das Schreien als Waffe ist sinnlos. Die Polizisten sind dagegen immun. Es sind Roboter geworden.
Pflastersteine sind das nächste, denn  Waffen hat er ja keine.
Von vornherein also ein ungleicher Kampf.
Sieger ist immer der, der den längsten Atem hat oder die meisten Mittel.

Und die Urheber, die an allem Schuldigen?
Die sitzen irgendwo in ihren Gemächern, sehen sich das alles im Fernsehen an und überlegen was sie  denn heute zu Mittag essen.
Diejenigen, die  es eigentlich betrifft und angeht, denen geht das alles am Arsch vorbei.

Und darum ist, in meinen Augen, jeder Streik oder jede Demonstration, sinnlos.
Es hat noch nie etwas gebracht. 
Nur Leid, Zerstörung oder sogar den Tod.
Nun könnte man sagen: 
„Falsch, die gewaltlose Revolution in der DDR“
DAS war etwas ganz anderes.
Hier spielten unzählige Faktoren  Zufall.
Politische Fehler, falsch verstandene Ziele, Politiker die anders dachten, usw.

Ich bleibe dabei,
Eine sinnlose Sache.
Oder welche Fabrik ist nicht geschlossen worden?
Welche Regierung hat ihre Politik geändert? 
Welche Zustände haben sich verbessert?
Am Ende waren Zugeständnisse nicht einmal das Papier wert auf dem sie geschrieben standen.

Doch was soll denn nun geschehen?
Sehen wir doch mal den akuten Fall Frankreich.
Warum geht es denn hier im konkreten Falle?
Um die Erhöhung des Benzinpreises.
Ist es das wert?
Schon einmal die Schäden gegenüber gestellt?
All das wird doch  vom Steuerzahler im Anschluss selbst wieder bezahlt.
Und wenn die Erhöhungen zurück genommen werden?
Dann wird das benötigte Geld eben woanders eingetrieben. 

Hat man denn überhaupt  keine Möglichkeit sich gegen Unrecht zu wehren? 
Doch, eine Revolution.
Bitte?
Nun, das Abschlagen von Köpfen oder in  neuerer Zeit das davon jagen, hat in der Geschichte Tradition.
Wäre vielleicht die einzige Möglichkeit.
Das Ergebnis?
Neue Köpfe, neue Ideen, neue Versprechungen.
Folgen?
Die gleiche Scheisse, nur unter anderem Namen und anderen Voraussetzungen.

Das Volk ist immer der betrogene Teil und dient einer Schar von Egomanen als Sklaven .
Es war so und bleibt so.
Daran wird sich auch kein Wutgeschrei auf den Strassen ändern.
Es wird immer Menschen geben, die sich auf die Seite der Herrschenden stellen und gegen die „Aufrührer“ ankämpfen werden.

Eine Gerechtigkeit wird es nie geben
Darum verspricht  diese  ja auch nur der Verein der sich Kirche nennt.
Wohlwissend das man ihn nie zur Offenbarung zwingen kann.
Auch dieser  Verein ist in seinem Gebahren kritikwürdig, wobei er zu seinem Schutz keine körperliche Gewalt ausübt, aber dafür seelischen Druck anwendet.

Was bleibt uns denn noch?
Wenn man schon keine Möglichkeit hat etwas zu ändern, so sollte man wenigstens daran glauben.
Allein der Glaube bringt Hoffnung.
Auch der fromme Selbstbetrug, wir haben was erreicht, ist wichtig.
Geändert wird nie was.
Ist nun mal so.
Traurig, aber leider wahr.
Trotzdem sollte man den Träumern aber ihre Illusion nie nehmen.
Ihre Illusion auf dieser Welt etwas bewirken zu können und Verbesserungen für ALLE zu schaffen.
Womit wir wieder beim Glauben  sind.
Davon wird aber niemand satt.
Ich sehe keine Möglichkeiten Gerechtigkeit auf dieser Welt zu schaffen.





Freitag, 23. November 2018

Ein Hoch diesem verfluchten Gesundheitswesen


Ein Hoch, ein dreifach Hoch dem Deutschen Gesundheitswesen. 
Ich bin wieder einmal „Happy“
Immerhin haben wir, glaube ich, das teuerste der Welt.
Es wird in jeder Wahl versprochen, es wird NOCH besser.

Bitte??????????
Es wird immer teurer, aber nicht besser.
Die Lebenserwartung der Deutschen liegt in Europa ziemlich an letzter Stelle. 
Trotzdem oder vielleicht sogar deswegen? 
Alles jammert über schlechte Bezahlung der Pflegekräfte.
( wie bei den Lehrern. Da wird auch immer geklagt wir hätten zu wenige davon, dabei werden die Kinder immer dämlicher.)
Aber im Ernst, das, was wir hier im Gesundheitswesen haben, ist lachhaft.

Kleines Beispiel. 
Mein Muckelchen hat Asthma. Schon lange.
Schwerer Anfall, sofort ins Krankenhaus.
Untersuchungen, Befunde, und??????
Nach einer Woche Entlassung mit der Massgabe sofort zu einem Lungenspezialisten zu gehen.

Dort angerufen.
Termin in ca. 6 Wochen!
Aber Hoppla, Intervention, also gut, in 4 Wochen dann.
Nun, zu Hause ohne weitere Behandlung, trat das ein  was kommen musste.
Neue Beschwerden.
Neuer Anfall.
Ich fahre sie sofort zum Hausarzt, der gibt mir eine Einweisung ins Krankenhaus, und ich fahre sie wieder dorthin. 
Immerhin war es nicht das gleiche Bett.

Eine knappe Woche Aufenthalt.
Entlassung mit der Auflage sofort zu einem Lungenarzt zu gehen um eine Sauerstoffversorgung sich verschreiben zu lassen.

Das hatten wir doch schon mal?
Der Hausarzt kann das nicht verschreiben.
Das Krankenhaus aber  auch nicht.
Das Krankenhaus kann auch keinen Termin beim Facharzt fest machen. 
(Warum eigentlich nicht?) 
Die notwendigen Medikamente muss ich mir nun beim Hausarzt morgen !!!! verschreiben lassen und besorgen.
Immerhin sollte man bedenken, sie selbst kann nicht mehr fahren und ich mit meinen 93 Jahren habe Strecken zwischen 20 und 80 Kilometer für diese Aufgaben zu bewältigen.

Und DAS nennt sich ein funktionierendes Gesundheitswesen?
Das ist in meinen Augen eine Schande.

Tagaus, Tagein höre ich immer von der Fürsorge für die Alten und Kranken.
Von immer neuen Geldern und Kosten die dafür aufgewendet werden.
Wo bleiben eigentlich die Gelder?
Wie wäre es denn, wenn man mal die Gesetze entrümpeln würde und die Sesselfurzer die sich diesen ganzen Scheiss ausdenken zum Teufel jagen würde?
Von dem eingesparten Geld könnte man mal eine Gesundheitspolitik betreiben die nicht nur aus Propaganda besteht, sondern aus Massnahmen die realistisch sind.
Was wäre denn hier und heute, wenn ICH nicht mehr Auto fahren könnte? 

Da meckert man immer: „Alte weg vom Steuer“.
Sagt doch lieber die Wahrheit: „ Alte verreckt, ihr werdet zu teuer“

So langsam hängt mir diese Märchenerzählerei über all diese guten Menschen die nur auf den Tag warten an dem du Hilfe brauchst, zum Halse raus.
Denn Hilfe bekommst du nicht, nur die wieder neues Geld. 

Wie einfach könnte doch alles sein.
Ohne einen Pulk von Firmen mit Anhängseln die sich alle eine goldene Nase verdienen.

Da ist jemand krank.
Er kommt ins Krankenhaus. (Mit einem Krankenwagen und nicht von einem Greis dort hinkutschiert)
Er wird dort behandelt.
Er wird entlassen und bekommt seine Medikamente für die ersten Tage mit.
Man vereinbart für ihn beim  Facharzt einen Termin.
Oder man gibt ihm das Rezept für eine Sauerstoffversorgung gleich mit. 
Aber nein.
Jeder will ja dran verdienen.

Ich habe es so satt.
Auch das ewige jammern nach mehr Geld und das  Klagen über die ach so viele Arbeit.

Hilfe und Fürsorge sehen anders aus. 
Der einzige Trost für mich ist, manch einer von Euch kommt bestimmt einmal in die gleiche Situation. 

Ich freue mich darauf!!!!!!!!!








L