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Sonntag, 17. November 2019

Die Sana Klinik in Cham und der "Alte" (Teil 1)



Wieder aus dem Krankenhaus entlassen.
Da ich nun keine Repressalien mehr zu befürchten habe, sollte ich doch einmal eine Betrachtung unseres Gesundheitswesens aus der Sicht eines Betroffenen abgeben.
Im allgemeinen und im besonderen.
Zuerst einmal, kein Meckern, sondern nur wie ICH  das alles sehe. Also sehr persönlich und unsachlich.
Achtung, wird lang bzw. mehrere Teile.
Wenn es nicht die lautere Wahrheit wäre, für die mich verbürge, könnte es pure Satire sein.

Mein Termin, zum antanzen im Krankenhaus, war auf den Montag um 12 Uhr festgelegt.
Die Operation war  um 15 Uhr terminiert.
Ehrlich gesagt, ich kenne das anders.
1 Tag vorher Einweisung, dann EKG, Blutabnahme fürs Labor, Zimmer Zuweisung, Anästhesist, OP Gespräch.
Sooo meine irrige Meinung aus der Lebenserfahrung.
Aber überall ticken die Uhren eben anders.

Das Taxi wurde also für 11 Uhr bestellt.
Die grosse Stunde konnte kommen.
Samstag plötzlich ein Anruf vom KH, ich müsse am Montag schon um 9 Uhr da sein.
Operationstermin ist auf 11 Uhr vor verlegt.
OK, war MIR erstmal egal.
Nur nicht dem Taxiunternehmer der ja nun um 8 Uhr mich abholen musste.
Denn der hatte da schon einen anderen Termin gebucht.

Da er hier auf dem Land der einzige ist, hat er Monopolstellung.
Er versprach mir, das ich trotzdem um 9 Uhr in Cham bin.
( So Gott will)
Er kam um 8,10Uhr.
Das die direkte Strasse wegen Bauarbeiten in Lederdorn gesperrt war, war nicht sein Verschulden.
Er selbst hatte schon einem anderen Kunden zugesagt, somit musste seine Ehefrau in die Bresche springen.
Sie tat es mit Bravour.
Pünktlich um 9 Uhr standen wir vor dem Krankenhauseingang in Cham. (Sana Kliniken)
Nur leider  war da keine  stationäre Aufnahme. 
Meine Fahrerin rannte los um für mich einen Rollator  zu besorgen.
Fehlanzeige hier.
Dieses Gefährt kennt man hier nicht.
Also dann eben einen  Krankenfahrstuhl.
Ich meinen Koffer darein.
Nur, dann kippt das Ding nach hinten um.
Egal es muss einfach gehen.
Ich empfand mich mit meinem Gefährt selbst als Zirkusreif.
In die Eingangshalle rein.
Anmeldung.
„No, no hier nicht,
Da müssen Sie zur Notaufnahme gehen.
Wieder  hier raus, links rum und in ca. 50 Meter ist der Eingang.“
Wäre nicht so schlimm, wenn der ganze Weg nicht eine Baustelle gewesen wäre in der gerade mehrere LKW Bitumen abluden womit ein neuer Strassenbelag gemacht wurde.
Ich jonglierte mit meinem Gefährt und dem Koffer da durch.

Die Anmeldung dort, nachdem ich einmal dran war, ging ohne Probleme über die Bühne.
Einweisung : Station 4.
Wo ist das?
Natürlich den Weg durch die Baustelle wieder zurück, an der freundlichen Aufnahme wieder vorbei, zur Station 4.
????????????
Kann man gut finden, wenn man weiss wo die kleinen Schilder hängen auf denen unter 15–20 Hinweisen auch ein Pfeil in Richtung Station 4 zeigt.
Da die Tür der Station weit aufstand, (immer) war die grosse Nr. darauf von ferne nicht zu sehen.

Wir, mein Gefährt mit immer wieder runterfallendem Koffer und ich, gingen den Flur lang bis zum Schwesternschalter dieser Station. 
Ein Glück, dass ich mich mit Medikamente gegen Schmerzen zu Hause noch voll gestopft hatte.
Ohne wäre das alles nicht gegangen.
Im Flur eine Anmeldebucht.
Etwa 4-5  Damen hüteten ihre Kemenate.

Ein Knurren empfing mich ehe ich mich überhaupt äusserte.
Also Koffer runter und still in den Stuhl gesetzt.
Es waren noch 4 Patienten vor mir die auch aufgenommen werden wollten.
Es war nun 9,45 Uhr geworden.
Nach ca. 15 Minuten des rumsitzens wurde der wartenden Menge erklärt:
„Wir sind voll, wir haben kein Bett mehr frei“
Mein Nachbar meinte, er würde dann eben gern privat, gegen Zuzahlung, auf genommen werden.
Das wäre theoretisch möglich, Zimmer wären auch frei, aber das hätte man VORHER, bei der Anmeldung, sagen müssen.
Jetzt ist es zu spät. 
(Zuzahlung pro Tag 178,00 € habe ich gehört)
Erklärungen dazu wurden nicht angenommen, der Patient tat das einzig richtige.
Er sagte Servus, nahm seine Sachen, bat um Streichung und ging einfach wieder nach Hause.
Einer war nun schon weg.
Der andere meinte, er hätte schon bei der Station 6 selber angefragt, die würden ihn aufnehmen.
Nummer 2 war auch weg.
Einem Paar wurde erklärt, morgen wäre doch  auch ein wunderschöner Tag, man würde sie vormerken.
Sie waren einsichtig und gingen auch..
Ich sass da, still mit meinem sonnigen Gemüt, harrte der Dinge, sagte nichts und liess alles seinen Lauf.
Getreu der Weisheit des Alters.
Alles regelt sich von selbst.

(Fortsetzung folgt)


Donnerstag, 14. November 2019

Was geschieht mit uns? ( Der Alte am Fenster)


Aber mit viel Zeit im Bett liegend.
Nachts, wenn ich nicht schlafen kann, schaue ich in den Himmel und es gehen viele Gedanken durch meinen Kopf.
Immer wenn ich z. B. die Lichter eines  Flugzeuges  am Himmel sehe, denke ich: 
„Wieder ein Flieger vollgestopft mit Menschen anderer Hautfarbe?“

Jede Nacht werden, durch eine moderne Luftbrücke, Tausende Menschen fremder Völker  nach Europa/Deutschland gekarrt.
20/30 Maschinen jede Nacht.
Das schon seit einigen Jahren. 
Ende? Nicht ab zu sehen. 

Es sind keine Kommenden, sondern Geholte.
Keine Flüchtlinge, noch nicht einmal Migranten, sondern einfach nur Menschenmaterial.
Welcher satanische Plan steckt dahinter?
Wer brütet so etwas aus?
Wer finanziert das?
Was will man damit erreichen?

Die zwei letzten Fragen sind zu beantworten.
Finanzierung.
Man leitet, entgegen seinem Amtseid, Steuergelder     um. Dringend notwendige Arbeiten werden nicht ausgeführt, Leistungen für die eigene Bevölkerung werden gekürzt, soziale Dinge werden im Bewusstsein der Menschen verändert.
Beispiel: „Die Zahl der Tafelempfänger hat sich erhöht.“
Man ist stolz darauf wie vielen Menschen man hilft.
Absurd.
Man sollte sich schämen, dass es überhaupt Tafeln gibt.
All das ist eigentlich nur möglich, wenn ein Volk nicht merkt, WAS mit ihm geschieht.

Da schrieb Christian Andersen einmal ein Märchen, „Des Kaisers neue Kleider“
Dieses Märchen ist heutige, grausame  Wahrheit.
Ob es sich um den grausamen Krieg handelt, wie er entstand, wer Schuld war, warum Adolf Hitler überhaupt an die Macht kam, die Verfolgung anderer Menschen durch die Nazis, das Kriegsende, die Leiden der ganzen Nation, die Absichten unserer (noch heute) Feinde, die jetzige wirtschaftliche Zerschlagung Deutschlands, der Ausverkauf Deutscher Firmen, die Weitergabe und Vermarktung Deutscher Ingenieurskunst im Ausland, die Liste nimmt kein Ende.
Alles war schon in etwa so, nur auch etwas GANZ anders.

MERKT DAS DENN KEINER ? 
All das ist überhaupt nur möglich indem man den Intelligensquotienten eines ganzen Volkes systematisch herunter schraubt. 
Nichts wissen und das was man weiss ist nur die halbe Wahrheit, DAS war das Ziel.
Heute? Ziel erreicht.

Nur wem macht man diese Erfolgsmeldung?
Sollten denn die Nachfolger im Geiste Churchills, Morgenthau und Hooten immer noch so viel Macht besitzen?
Dagegen war Stalin ja ein Chorknabe. ( hoffentlich kein von Pfaffen missbrauchter) 

Heinrich Heine muss ein Hellseher gewesen sein.
Obwohl er ein  Jude war, war er mehr Deutscher als das was heute in unserer Regierung sitzt.
Prophetisch schrieb er schon 1843  seine „Nachtgedanken“
„Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den  Schlaf gebracht“
Heute ist es soweit.
Übrigens, wenn er auch hier recht hatte, et irrte einige Strophen weiter sich aber ganz gewaltig.

„Deutschland hat ewigen Bestand,
Es ist ein kerngesundes Land;
Mit seinen Eichen, seinen Linden,
Werd ich es immer wiederfinden. „

DAS kann man in den Wind schreiben.
Dieses Deutschland, das führend in der Welt war, das als Vorbild galt, dessen Tugenden man ehrfürchtig zur Kenntnis nahm ( und belächelte) 
Dieses Volk das man nie zerstören konnte, das eisern zusammenhielt und es immer wieder schaffte,
DAS ist endgültig am Arsch.
DAS gibt es nicht mehr.
Nur, wer, da selbst betroffener und ohne Vergleiche, sollte das einsehen und begreifen? 

Die paar die noch leben, sind Nazis und verpönt ob ihres Alters. 
Der Rest aber seid ihr.
Arme unwissende, in einer Scheinwelt gross geworden und heute darin noch vegetierend.
Ohr werdet nie begreifen das LEBEN etwas anderes ist.
Alles was Euch die „Moderne“ Zeit gebracht hat, dient nur der Zerstörung Eures Geistes.
Doch wie sagte schon immer die Kirche?
„Selig sind die im Geiste arm“
Ich sage dazu:
Idioten,  wie unbekannte Mächte  und diese Politiker sie brauchen.
Nein?
Na warum lasst ihr dann alles mit euch geschehen?


Sonntag, 10. November 2019

Wat haste Dir verändert (Der Alte am Fenster)


Sonntag ist es.
Kein schöner Tag, wettermässig gesehen.
Ansonsten schon.
Vor allem für all die Menschen die heute nicht arbeiten brauchen.
Lange im Bett liegen
In aller Ruhe frühstücken.
Die Familie geniessen oder, wenn keine da ist, den Duft eines guten Kaffees einatmen.
(Wobei das letztere genau so gut sein kann wie Familie) 

Nach dem Kaffee kommt meist Fratzelsbuch zu Wort.
Komisch, früher gab es Tausende Themen über die man trefflich streiten oder auch diskutieren konnte.
Und alles auf einer menschlich, den anderen respektierenden Ebene. 
Heute aber ist alles politisch gefärbt.
Ob DDR, Nazi, Migranten, Staat oder welcher Käse noch, alles ist nur Verbot, Empörung, beleidigend, anklagend  und klagend. 
Gibt es denn eigentlich nichts anderes?
Das uns diese Regierung verblödet hat, ist doch nun allgemein bekannt.
Das diese Regierung uns laufend verarscht und uns mit ihrer Propaganda voll dudelt auch.
Das man nur versucht, mit den fadenscheinigsten Argumenten uns das Geld aus der Tasche zu ziehen  merkt nun auch der kleinste Hein Blöd.

Also was soll das?
Oder glaubt wirklich irgendeiner, das wir, das Volk, irgend etwas friedlich bewegen bzw. abändern können?
Wir vergiften uns selber und auch das Miteinander leidet.
Wer kann heute noch frei aus dem Herzen heraus lachen?
Ich meine lachen ohne das  einem das im Halse stecken bleibt?
Wo ist die Unbeschwertheit der jungen Leute?
Merken die denn nicht, das sie instrumentalisiert werden?
Ob mit Mode, mit Figur oder mit Lifestyle, alles wird vorgegeben. 
Alles rennt hinterher.
Als Beispiel nur.
Gute Kleidung war und ist immer ein persönliches Aushängeschild.
Heute?
Heute sind zerrissene Jeans das nonplusultra.
Gutes Benehmen war immer ein Zeichen guter Erziehung. (Ich achte heute noch drauf)
Heute?
Heute kann kaum noch ein junger Mensch vernünftig an einem Tisch sitzen und essen.
Vor allem nicht ohne das Handy während der Nahrungsaufnahme zu benutzen.
Mir sollte niemand sagen: DAS ist modern.
Nein, das ist verkommen und ein Rückschritt.
Vielleicht will man sich vorsorglich den aus dem Urwald importierten Gestalten anpassen?
Das wird nicht klappen.
Denn dazu muss man noch etwas primitiver in seinem Denkapparat werden.
( wobei ich auch in dieser Hinsicht keine Bedenken habe. Das kommt noch)

Wo ist die unbeschwerte, fröhliche, junge Generation hin?
Wo sind die Menschen die das Leben wunderschön und spannend finden? 
Wo sind die Menschen die gerne arbeiten und Freude am  schaffen haben?  
Wenn ich das mir alles so betrachte, waren die Menschen während des Krieges besser drauf, als die heute.
So hat jede Epoche andere Menschen und andere Vorstellungen.
Ich gehöre hier nicht mehr hin.
Ich bin ein Relikt aus der Vergangenheit.
Und wisst Ihr was?
Ich möchte mit keinem von Euch jüngeren tauschen. 


Samstag, 9. November 2019

Angst fressen Seele auf, die vom (Alten am Fenster)


Wir teilen die 24 Stunden eines Kalendertages in Tag und Nacht.
In dem einem Teil, dem Tag, leben wir.
Oder wenigstens das was sich jeder als Leben so vorstellt.
Da das nun bald alle machen, sagt man auch, das Leben pulsiert.
Die Stunden gehen rasend schnell vorbei.
Vieles, was unbedingt wichtig war, schaffen wir nicht und verschieben es auf den anderen Tag.
Immerhin war es meist sooo wichtig, das es am nächsten Tag auch noch erledigt werden kann.
Die Stunden rasen.

Anders ist es in der zweiten Hälfte.
Glückliche Menschen verschlafen diese Zeitspanne.
Für andere aber, wie für mich hier und heute, sind diese Stunden eine Qual.
Man liegt im Bett, dreht sich von einer Seite auf die andere, tausende Gedanken jagen einem durch die Birne.
Nicht steuerbar.
Nicht abschaltbar.
Vor allem aber, meist noch belastend.
Sie reflektieren nie die Wirklichkeit.
Sie sind böse, denn sie zerstören das innere Gleichgewicht.
Was das schlimmste ist, diese Nächte gehen nie vorbei. (meint man)
Wenn man es gar nicht mehr aushalten kann, steht man auf.
So wie ich jetzt im Moment. (und das jetzt seit Wochen)
Es ist 3 Uhr morgens.
Wenn ich so in meinem Sessel am Fenster sitze, in die finstere Nacht hinaus schaue, kommt mir oft der Gedanke, wieviel Menschen mag es geben, denen es in diesem Moment genau so geht wie mir und die genau wie ich, an einem Fenster sitzen.
Ängstlich, von Schmerzen geplagt, traurig, voller Hoffnung oder auch nicht.
Da drängt sich mir der Spruch auf.
Wir werden alle allein geboren und sterben auch allein.
Heisst das nicht, im Grunde sind wir alle einsam?
Hallo, Leidensgenossen, ich winke Euch zu.
ICH denke an EUCH.
Draussen ist finstere Nacht.
Ich sitze in meinem Sessel am Fenster.
Die Strassenlaternen,im Ortsteil gegenüber, geben der unwirklichen Landschaft Konturen.
Alles ist still und friedlich.
Nur in meinem Kopf toben die Gedanken.
Ein paar Tropfen Diazepam ins Mineralwasser sollen mir Ruhe geben.
Ich will von den Drogen runter.
DAS aber tausche ich mit Schmerzen ein.
Und nun?
Auch diese Tropfen sind süchtig machende Drogen.
Aber sie betäuben etwas die Schmerzen und, wenn ich Glück habe, bescheren sie mir ein paar Stunden Schlaf.
Schlaf oder Betäubung?
Ich weiss es schon garnicht mehr.
Gerhard, es ist ein Teufelskreis.
Ich tausche nur die Medikamente aus.
Wie soll ich die erste Nacht nach der OP überstehen?
Neue Gedanken, neue Ängste tauchen auf.
Denke mal, nehme mir meine Wundertropfen mit.
Was ist nur aus der souveränen, immer fröhlichen, alten Socke geworden?
Wie nimmt mich meine Umwelt eigentlich wahr?
Wie wirke ich auf Muckelchen?
Neue Probleme tauchen in meinen Gedanken auf.
Man verschliesst sich.
Man kapselt sich ab.
Das Leben ist nicht mehr schön.

Donnerstag, 7. November 2019

Mein gestörtes Verhältnis (Der Alte am Fenster)


So richtig reingeflegelt in einen Sessel, die Füsse hoch gelegt, die Decke unterm Popo muss richtig liegen, das kann schon schön sein.
Gestern kam unser neuer Kaffeeautomat.
Der kann alles.
Wenn ich das dicke Buch gelesen (und verstanden) einen Kurs bei der Volkshochschule absolviert habe und etwas rumfummele, kann der sogar für mich eine Tasse Kaffee kochen.
Vielleicht.
Aber schön und edel sieht er aus.
Das ist doch auch etwas.

Nun, meine Zeitung lese ich heute noch  ohne eine Tasse  Kaffee.
Da steht nun über eine dreiviertel Seite, was der Georg Elser für ein toller und bewundernswerter Mann und Vorbild war.
Sie kennen nicht Georg Elser.
Schämen, sechs, hinsetzen.
Er (soll) war ein Widerstandskämpfer.
Einer mit Weitblick.
Er sah den grossen Krieg voraus.
Um den zu verhindern, zündete er am 8.November 1939 eine Bombe im Bürgerbräukeller um Adolf Hitler zu töten.
So die Interpretation in der hiesigen Zeitung.
Wahr ist, das er zwar die Bombe gezündet hat aber Adolf Hitler (leider oder Gott sei Dank, das sei dem Leser hier selbst überlassen) 13 Minuten vorher das Restaurant verlassen hatte. 
Dafür starben aber andere, Unschuldige.

So die Fakten und die Zeitung.
Was mir beim lesen so auffiel.
Dieser grosse, weitblickende Hellseher, sah einen Krieg voraus der aber in Wirklichkeit schon seit dem 1. September 1939 (also seit zweieinhalb Monaten) im Gange war.
Also ein Nachseher.
Nehmen wir mal an, es hätte geklappt.
Dann wären alle Soldaten nach Hause gerannt und die Führung hätte sofort kapituliert?
Der Gegner, der den Krieg ja wollte, würde verzichten und alle Pläne aufgeben?
Ist Morgenthau und Hooten kein Begriff?
Ich weiss nicht so recht.
Wollte Georg Elser ein Zeichen setzen?
Könnte sein, nur wo waren die, die dann etwas bewegen würden?
Er war ein Einzelkämpfer. 
Mehr nicht.
Bis dahin ok.
Was mir nun so durch den Kopf geht.
Er wurde gefasst, vor ein Gericht gestellt.
Und erschossen.
NEIN , diese Barbaren, diese Unholde von Nazis liessen ihn leben.
Er kam in ein KZ.
Au weia.
Komisch auch das hat er 6 Jahre lang überlebt.
Bis April 1945.
Irgendwie passt mir das nicht in das vorgegebene Weltbild.
Diese Mörder lassen einen Attentäter leben?

Ist eigentlich ein Attentäter ein Held? 
Ist jemand, der andere Menschen tötet, ein Vorbild?
Ich dachte immer, wer einen anderen umbringt ist ein Mörder.
Oder sollte es darauf ankommen wer wen umbringt?
Gibt es zwei verschiedene Menschen? 
Zwei verschiedene Mörder?
Wenn ich so mich selbst betrachte, muss es wohl so sein.
Wenn heute jemand in Fratzelsbuch schreibt:
Ich wünsche der Angelina Merkolowa eine Bombe unter ihren  Allerwertesten hat er die Kripo am Hals.
Wenn jemand sagt:
Unsere Regierung sollte zur Hölle fahren, sitzt er, nicht im KZ, aber im Bau.
Wo liegt der Unterschied?
Immer sieht ein Attentäter jemand als Feind des Volkes an.(oder sagt es wenigstens) 
Einmal ist er ein Held.
Das andere mal ein Verbrecher.
Komisch, man braucht noch nicht einmal eine  Bombe zünden, nur darüber nachdenken, dass ist schon gefährlich.
Warum haben eigentlich Regierende immer Angst vor Attentäter?
Wenn ich so an den Aufwand bei unserem überflüssigsten Mann, den Bundespräsidenten denke der ja nun im wahrsten Sinne des Wortes nichts und niemandem etwas tut, dagegen dieses Monster Hitler, der im offenen Wagen ohne Escorte durch Berlin  fuhr, dann bin ich ganz durcheinander.
Der Diktator hatte keine Angst.
Hatte der nichts zu befürchten? 
Ach hören wir auf.
Ein Glück das ich in einer Demokratur leben darf die immer für ihre Bürger da ist.
Beinahe hätte ich Heil, Heil, Heil geschrieen.
Gott sei Dank kam Muckelchen gerade rein und holte mich in die Wirklichkeit zurück. 
Scheisse, die kanns.
Die hatte eine Tasse Kaffee aus der neuen Maschine in der Hand.  
Sag ich immer.
Unterschätze nie die Bayern und schon garnicht die Waldler.  


Mittwoch, 6. November 2019

es läuft.... mit dem Alten am Fenster


Heute ist nun Mittwoch.
Ich sitze wieder am Fenster.
Innerlich ruhig und doch auch wieder aufgeregt.
Gestern war (für mich) der grosse Tag.
MVZ ( Medizinisches Versorgungs Zentrum) in Furth im Wald.
Schmuckloser Bau.
Schmale Eingangstür die nach aussen aufgeht.(schlecht für Rollstuhlfahrer und ev. Helfer) 
Halbrunde Theke mit 3 Damen.
Freundliche Abfertigung.  
Warteraum mit ca. 25 Menschen die keinen Gruss erwidern. 
Zwei Ärztezimmer.
Relativ schneller Durchsatz.
Oh weh.
Guelde wird aufgerufen.
Kurze Bestandsaufnahme durch eine Dame und den Arzt.
Keine Untersuchung.
MRT  Aufnahmen werden begutachtet.
Sachlich, freundlich.
Also ok.
Nach 5 Minuten die erste Reaktion.
„Am Montag operiere ich sie im Krankenhaus Cham.“
???????????????
„Hier ist ihre Einweisung.“
???????????????
„Sie werden 3-4 Tage stationär bleiben“
????????!!!!!!!!!!!!!
Wauh, DAS war es.
Noch ein paar Worte und ich sass im Rollator vor der Haustür.
Kurz und schmerzlos.
Nun noch das OK des Narkotiseurs abwarten.
Dazu ist eine Voruntersuchung im KH fällig.
Noch so ein Stolperstein.
Aber im Moment habe ich einen Lauf.
Wenn die OP auch so verläuft, dann ist Polen  gerettet.
Warum bin ich nun so unruhig?
DAS wollte ich doch.
Ist das Angst? 



Dienstag, 5. November 2019

Ist Totschlagen eine Lösung?


In welcher Welt leben wir eigentlich?
Wenn ich auch an meinem Fenster mich noch relativ sicher fühle, heisst das noch lange nicht das ich auch sicher bin.
Nun gut, machen wir einen kleinen Unterschied zu Mord aus Habgier und Mord aus politischen Motiven.
Unterschied?
Mord bleibt Mord. 
Es gibt da keinen!

Wie ich darauf komme?
Lese da heute in meiner Zeitung:
„Morddrohung gegen Özdemir und Roth“
Dass man das als einen Angriff auf die freiheitliche Demokratie einstuft ist Schwachsinn.
Wir haben keine „freiheitliche Demokratie“
Wir haben höchstens das, was sich einfältige Pinsel darunter vor stellen.
Doch darum geht es gar nicht.
Ob man diese unmögliche Roth nun mag oder nicht, ist völlig egal.
Nur weil man eine andere Meinung hat, kann man nicht jemand mit dem Tod drohen.
Das man den  jemand wünscht, mag vorkommen. Das Gefühl habe ich persönlich in den letzten Tagen erlebt.
Doch Gefühle sind emotional und sind im inneren.
Eine Morddrohung ist aber öffentlich und stellt für irgend einen Schwachmaten eine Aufforderung dar.
Wobei die Gefahr hier und heute sehr gross ist.
Wir haben zu viele davon.
Wenngleich die meisten davon in Brüssel und Berlin sitzen.
Diese stellen aber keine potenzielle Gefahr dar.
Politische Ziele mit Gewalt durch zu setzen, ist nie eine Lösung.
Man baut eine Zukunft nicht auf Blut auf.
Genau so sehe ich auch immer bei Fratzelsbuch die Aufforderungen zu Gewalt schlechthin.
Ich lehne all dieses ab.
In den Augen vieler bin ich ein Nazi.
Ok.
Mag sein und stört mich nicht.
Ich bin in diesem Regime nun mal gross geworden.
Vieles was damals war, wünsche ich mir heute zurück.
Aber nie die Gewalt und Unterdrückung anders Denkender.
Jeder Mensch hat das Recht anderer Meinung zu sein.
Seiner eigener.
Ob die mir nun passt oder nicht.
Diese habe ich zu respektieren.
Wenn er meint recht zu haben, muss er eben Mehrheiten schaffen.
Diese dann zu aktivieren, dazu ist eine Wahl da.
Und diese beiden oben genannten Figuren sind nun einmal in ihre Ämter gewählt.
Ob mir das passt oder nicht.
Ich habe sie zu respektieren.

Au weia.
Respekt!!!????
Ein grosses Wort.
Will lieber nicht darüber nachdenken.
Denn heutzutage gibt es keinen.
Nicht im familiären, öffentlichen und auch nicht im Allgemeinen.
In dieser Beziehung wird das Wort „Freiheit“ völlig missverstanden.
Freiheit heisst nicht, dass man machen kann was man will. Im Gegenteil, Freiheit bedeutet auch  Verantwortung.
Vor allem aber:
Achtung und Respektierung des Anderen.

Ach Gott, würde unsere Regierung diese schönen Worte auch in ihren Sprachgebrauch aufnehmen.
Manches wäre anders.
Und darum sitze ich immer noch, relativ sicher, in meinem Sessel am Fenster.
Respektiert?
Frei?
Geachtet?
Ach lassen wir das.
Der Tag da draussen ist viel zu schön um diese Gedanken zu haben.
Eben habe ich für morgen den Untersuchungstermin bei einem Chirurgen bestätigt bekommen. 

Ich glaube, die Sonne scheint viel heller.


Montag, 4. November 2019

Wer hat so viel Pinke, Pinke ???

Der "ALTE AM FENSTER" sicher nicht.
Montag ist es.
Muckelchen freut sich.
Nicht auf mich, sondern auf ihre Zeitung.:-)))))))
Wetter ist wie ich. Am Arsch.
Nachher muss ich mir ein Taxiunternehmen suchen was mich morgen zu meinem entscheidenden (unangemeldetem!) Besuch zu einem Doktor fährt. 
DER muss nun entscheiden wie es weiter geht.
Das aber ist erst morgen.
Heute erst einmal ein Transportmittel suchen. 
Einmal Fahrstrecke ca. 29 Kilometer.
Nun dürft ihr raten was da an Kosten auf mich zukommt?
Hin und zurück zwischen 250 und 300,00€ 
Geld was ich selber bezahlen muss.

Es würde vielleicht die Knappschaft übernehmen, aber dafür müsste mein Arztbesuch im Sinne meines Hausarztes sein, dieser eine VORAB Genehmigung einholen und die Kasse es bewilligen.
Alles Dinge die ich nicht zuwege gebracht habe.

Da mache ich mir Gedanken über ein paar lumpige Euros?
Mitnichten, wie schrieb Michael Jary in einem seiner Lieder?
„Das letzte Hemd hat leider keine Taschen“

So ähnlich muss auch unsere „ IM Erika“ denken.
Ich weiss nicht, ob diese Frau am Ende ihrer Laufbahn noch ein Telegramm ins Jenseits zu ihrem früheren Chef Herrn Honnecker senden will?
„Auftrag erfüllt. Ziel erreicht. Die BDR kaputt gemacht“
Oder will sie sich Asylrechte in fremden Ländern sichern?
Denn schon immer und im Moment ganz besonders, ist diese Frau in der Welt unterwegs um Gelder zu verschenken.
Indien bekommt 1.000.000.000,00€ ( 1 Milliarde Euro) von uns geschenkt.
Es ist nicht das einzige Geld was da verschenkt wird, aber mir drängt sich die Frage auf, darf sie das überhaupt?
Sie selbst hat kein Geld.
Der Staat selbst, die Regierung, hat auch keinen Cent.
Alles Geld was so leichtfertig verschleudert wird gehört dem Bürger.
Es sind seine Steuergroschen.
Diese gibt er mehr oder weniger freiwillig dem Staat, also Deutschland, damit der damit seinen Verpflichtungen nachkommt.
Diese sind präzisiert in der  Eidesformel die jeder Politiker ablegt.
Wie da steht:
„....zum Wohle des Deutschen Volkes, seinen Nutzen zu  mehren, Schaden von ihm wenden.......“
In wieweit die Finanzierung Indischer E-Busse zum Wohle des Deutschen Volkes ist, bleibt mir verschlossen.
Auch alles andere dient nicht demjenigen der das Geld gegeben hat.
Im Gunde genommen, ist der Staat doch eigentlich nur ein Treuhänder.
Er soll das Geld seiner Bürger verwalten und zu dessem Nutzen einsetzen,
Das geschieht aber noch nicht einmal ansatzweise.
Man braucht nur um sich zu schauen um zu sehen was aus diesem Staat geworden ist.
Das einzige was man kann, ist eine Karriere als Flaschensammler starten oder den Grad der besonderen Cleverness erreichen indem man nie mehr arbeitet und der Staat für alles aufkommt.
Wird bald Lehrfach in den  Schulen werden.   

Wenn ich das alles sachlich betrachte, ist unsere Bundeskanzlerin kriminell.
Die verschenkt ihr nicht gehörende Gelder.
So etwas ist Veruntreuung im Amt.
Strafbar.
Alle Minister die so etwas dulden, sind Mittäter.
Wie wäre es denn, wenn ein Sparkassendirektor die Einlagen seiner Kunden einem Wirt auf Mallorca schenken würde?
Ich sehe da keinen Unterschied.
Und weil das eben so ist, alle mitmachen, niemand Protest erhebt, ist diese Regierung in meinen Augen eine Ansammlung krimineller Subjekte.
Das schlimme daran ist, ich sehe keine Lösung des Problems.
Im Gegenteil.
Das potenziert sich  noch auf der  EU Ebene.
Dort wird das grosse Rad gedreht.
Schamlos, nicht mehr kontrollierbar, und ohne Rücksicht.

Ich wurde früher, auf unterer, politischer Ebene, oft gefragt.
Warum lässt du dich nicht zur Wahl aufstellen?
Meine Antwort war immer:
„Das vereinbart sich nicht mit meinem Charakter. 
Ich habe zu viel  Anstand und Ehre in meiner Jugend gelernt.“ 

Ist heute noch so.