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Montag, 31. März 2014

Urlaub

Für viele die schönste Zeit im Jahr.
Aber, auch für viele ein notwendiges Übel was sie über sich ergehen lassen müssen um den Ehepartner nicht zu verärgern.
Sehe dir mal die Paare an.
Zu Hause, im vorübergehen, ist allemal was zu besprechen.
Die lieben Kindchen haben da wieder…….

Im Urlaub sitzen sie am Frühstückstisch, träumen von ???????
Warum gehen eigentlich mehr Frauen als Männer mal schnell mit dem Handy vor die Tür und müssen unbedingt !!! was machen?
Oder am Tisch. Zum Besteck gehört Teller, Tasse, Messer ( und für die ganz vornehmen, die  eine Gabel für das Brötchen -igititgit das fasst man doch nicht mit den Händen an— aber abends dafür noch ganz etwas anderes, brauchen ) das HANDY.
Interessant, wenn dann das Ding bimmelt, alle anderen Gäste missbilligende Blicke senden, der Partner in die Luft schaut und dann mit vorgehaltener Hand die SMS gelesen wird. 
Bitte aber nur so, das der Partner nicht mit lesen kann !!!!!

Ich denke mir da immer so mein Teil.
Spreche ich die Menschen mal an, wissen die das gar nicht. Rein instinktiv geschieht das.
Überhaupt , das Handy.
Ich gebe zu.
Ohne, möchte ich nicht mehr sein.
Es stellt die Verbindung zum pulsierenden Leben dar.
Face Time , und  schon sehe ich meinen Gesprächspartner ( und sehe wenn er lügt :-))))))
Doch beim Essen finde ich, sollte man sein ganzes Sinnen und Trachten auf das richten was sich einem da so willig anbietet.
Muss ja nicht immer nur eine Frau sein. Nun gut, an der kann man auch knabbern, aber gesunde und gute Lebensmittel sind doch was besonderes.
Ich halte es da mit Lichter.
Fett kann, Butter muss !!!

Ich bin viel im Jahr unterwegs bin, sehe ich auch viel.
Natürlich ärgert mich auch manches.
Längs der Autobahn wird zwar viel Reklame mit Übernachtung gemacht, geht man dieser aber mal auf den Grund, ist das Augenwischerei.
In den überwiegenden Fällen gibt es das nicht!!
Wenn, dann zu horrenden Preisen.

Man sucht also im Internet ein Übernachtungszimmer.
Von 10 angeschriebenen antworten höchstens 5 und von denen wollen 4 keinen Hund haben.
Was dann übrigbleibt ( mindestens 30 km von der Autobahn weg ) hat dann Einzelzimmer von 40,00 bis 60,00 €
Wetten, das bei der Abrechnung ich das 60,00€ Zimmer hatte?
Dazu kommt der Hund der immer zwischen 5 - 10,00€ zusätzlich kostet.
Das Frühstück ist in 80% der Fälle für den Asch.
Abends isst man noch was warmes und trinkt sich was, sodass die Übernachtung immer  100,00€ kostet.
Die Strecke am nächsten Tag ist dann noch rd. 300km.
Wie oft denke ich?
Fahre doch durch und du hast Hundert Euronen mehr in der Geldtasche.
Da ich etwa im Jahr 10 - 12 mal das erlebe habe ich locker 1.000,00€ in den Sand gesetzt.
Sollte man darüber nicht auch einmal nachdenken?
Oder sollte ich einfach durchfahren?
Ich denke mal, das ich damit eine eklatante Gefahr auf der Autobahn darstelle.

Und das dann da, wo andere das Leben so schön finden, und die „ schönsten Wochen im Jahr erleben „ :-)))))))))))))

Sonntag, 30. März 2014

mal in eigener Sache


Es macht so richtig Spaß hier was zu schreiben.
Ob es jemand liest, weiß ich nicht.

Wenn ja.
Toll.

Wenn nicht.
Genau so toll

Meine Welt ist meine. Es hat keinerlei Auswirkung darauf was andere von mir denken.
Ich denke mir ja auch meinen Teil über meine Mitmenschen.
( Im übrigen, lohnt es sich auch nicht )

Wenn ich abends in den Spiegel schaue und kann sagen:
 Gerhard du hast recht getan und niemandem Schaden zugefügt, war es ein guter Tag.
Dann bin ich mit mir zufrieden und kann gut schlafen ( auch ohne irgendwelche Phantome mit einem Gebet um Hilfe oder Absolution zu bitten )

Das Leben ist wunderschön !!!!

Samstag, 29. März 2014

andere Blogs


Neugierig sind nicht nur Frauen. Wir Männer viiiel mehr. ( auch eiteler !)

Was und wie schreiben eigentlich andere in einem Blog?
Ich bin ja ein „blutjunger „ :-))))))) Anfänger.

Lernen kann man immer.

Da habe ich nun mal geblättert.

Schöngeistige.
Küchenfanatiker.
Wunderschön Fotografierende.
viel schreibende, ohne Inhalt.
Tierliebhaber.
und noch vieles andere.

Selten amüsant geschriebenes, sehr oft in einem kleinen Kreis sich bewegendes, sich kennendes, Publikum.
Selten Kritik aber dafür sehr viel lobende Kommentare ohne den Ansatz einer sich daraus entwickelnden Diskussion.

Immer darauf bedacht schön und fehlerfrei zu schreiben.
Keine persönlichen Schwächen zulassend. ( wenigstens selten)

Es steht mir auf keinen Fall zu irgend eine Form der Kritik an den Aufsätzen anderer hier laut werden zu lassen.
Im Gegenteil !!!!
Ich suchte ja um mich zu bilden oder an zu passen.

Was habe ich nun gelernt?

Ich bleibe so wie ich bin.
Das ist mein Leben, mein Stil und mein Können.

Sollte jemand doch hier mitlesen und das schlecht finden, dann einfach nicht mehr anklicken.

Es freut mich zwar nicht und er/sie hätte mich auch anschreiben können um mir zu sagen was ich anders oder besser hätte machen können, aber ich kann es eben auch nicht ändern.

Die Russen müssen mit Putin leben.
Wir alle mit der Atombombe
Und die Leser meines Blogs eben mit mir.

So ist eben „ das schöne Leben "

Freitag, 28. März 2014

Hoeneß

Da kam mir gerade der Gedanke, das der Uli und ich viel gemeinsames haben.
Er saß jeden Morgen am Tisch , den Pager in der Hand, in Gedanken auf der Börse, und verflüchtigte mal eben so sein Marmeladenbrötchen und 40 Millionen.
Darauf war er geil.
Das brauchte er.
Ob das das einzige war, das ihn so selbstherrlich auftreten ließ weiß ich nicht.
Und ich?
Das einzige was ich im Moment so sehe was uns beide verbindet, ist das Marmeladenbrötchen.
Obwohl, geil bin ich auch. u.a. darauf was im Blog zu schreiben.
Wo ich das gerade so schreibe, kommt mir der Gedanke.
Ob ich mich irre ???????
So ganz viel gemeinsames haben wir doch nicht.
Ich nicht seine Millionen ( wer weiß wo her die stammen ?)
Und er nicht meine Ehrlichkeit und den Anstand den ich mir selbst zugestehe.
Und weil ich mich mit ihm nicht vergleichen mag,
Finde ich:
Das Leben ist schön.


Donnerstag, 27. März 2014

5. Fortsetzung

Machen wir es kurz.

Jetzt sind mehr als 10 Wochen rum.
Das Gesicht ist wieder ansehbar.
Einen wahrhaft schönen Mann entstellt eben nichts ! :-)))))
Die Hände sehen aus als ob ich sie in Salzsäure jeden Tag bade, empfindlich gegen warmes Wasser und rauh.
Ein Glück das ich im Moment kein junges Mädchen streicheln muss. Da hätte ich nun aber keine Chancen mehr.
Das ist eben Fakt. Kann man mit leben.

Die Kardinalsfrage ist:
Wie geht es weiter.???
Nun wird es lustig.
Nach Auskunft der Ärzte ergibt sich folgendes. ( Zusammenfassung. Richtigkeit kann ich nicht bezeugen) )
Tabletten sofort absetzen ( Habe ich getan ) NUR: was dann für welche? Ersatz kennt keiner.
UV A Strahlung ist der Auslöser. Das habe ich gemerkt und kann es auch zeigen.
Sofort Handschuhe kaufen damit beim Autofahren die Hände nicht verbrennen. Es reichen 10 Minuten.
UV A geht durch Autoscheiben.
Nie mehr ohne UV Kappe raus (Das erste mal, das ich nach dem Stahlhelm mir wieder etwas auf meinen Kopf setzte.
Alle Baumwollkleidung möglichst weg!!!!  Polyester ist das einzige was UV A abhält. (???)
Nur mit Sonnenschutz UV 50+ ins Freie. ( Die Tube kostet 25,00€ !)
Ansonsten abwarten.

Nun bin ich wieder dran mit Fragen.
Also:
Im Mai will ich an die Nordsee. Ist gebucht und bezahlt. Die Strahlung vom Wasser denn? Oder nur Blickrichtung Deich ? Da sind statt schöner Frauen aber nur Schafe.

Antwort: ( Nachdem der Doc. mich von oben bis unten ansah )
„ Wissen Sie, im Alter ist das Leben doch sowieso langweilig. Eine Prognose kann ich nicht stellen. Fahren Sie doch einfach hin und schauen was passiert. Das gibt wieder etwas neues für Sie „
?????????
Erst dachte ich der will mich verarschen.
Aber es war so gemeint wie er es sagte und eigentlich doch auch noch nicht mal falsch.
Oder?????
Das Leben kann auch SO schön sein.

(Fortsetzung folgt  bestimmt !!! :-)))))))))

Mittwoch, 26. März 2014

Fremdworte

Da las ich vor ein paar Tagen, das der Bundesbahnchef angeordnet hat, diese unsäglichen Fremdwörter aus dem öffentlichen Wirkungskreis der Bahn zu verbannen.
Im Stillen dachte ich : Jetzt erst???
Nun soll es keinen „Servicepoint „ mehr geben. 

Es hatte mich immer geärgert. !!!
Ein großer Teil der Deutschen kann nicht einmal ihre Muttersprache, aber in Fremdsprachen sind sie groß.

Der Prozentsatz von Analphabeten in Deutschland ist riesig.
Kein Wunder das Ausländer hier ihre Chance sehen.
Was manche als „ in „ ansehen, z.B. die permanente Kleinschreibung ist schlechtweg falsch !! und zeugt in meiner Wahrnehmung von einem geistigen negativen Niveau.
Oder sollte es doch nur Faulheit sein??
Ja, was sieht man denn dann als Arbeit an.

Ich rede nicht von Schreib- oder Tippfehlern. Die mache auch ich.  ( und viele, viele !)
Ich z.B. habe noch Sütterlin gelernt. In meiner Jugend schrieb man Brot mit „dt“ am Ende.
 Sauce und Frisör war eben so gängig. Und ein Bürgersteig war ein Trottoir .
Da ist bis heute noch viel bei mir hängen geblieben.

Ich bin auch noch bei RK ( Restaurant-Kritik.de - Interesse? Schauen Sie ruhig mal rein. Lohnt sich. Da findet man mich unter „Wastel“ )
Was da sehr oft !! an unmöglichem Mist , speziell von jüngeren Menschen fabriziert wird (vor allem in der Ausdrucksweise) lässt mich oft an dem Zusatz : Deutschland, das Land der Dichter und Denker“ zweifeln.
Dichter nicht, ( Da denke ich an Installateure) denn einen ordentlichen Beruf haben sie nicht gelernt, und Denker ? höchstens wie man wo billig „ shoppen „!! gehen kann um anschließend zu „chillen „

Für mich persönlich habe ich schon vor Jahren folgende Regelung getroffen.
Bekomme ich einen Brief in dem Fremdworte stehen die man auch in Deutsch sagen kann, markiere ich diese, sende den Brief mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück, da ich diese Worte nicht lesen kann. Wenn man es mir auf Deutsch schreibt, stehe ich gern zur Verfügung.

Klappt immer. Vor allem bei Behörden. ( denn die wollen ja was von mir )
Firmen geben auf, und ich habe meine Ruhe.

Natürlich muss es auch Fremdworte geben, aber bitte doch nicht im täglichen Umgang.
Oder will man so Bildung vortäuschen?

Ein Asch bleibt ein Asch.
Auch wenn man dafür eine fremdklingende Umschreibung finden könnte.

Dienstag, 25. März 2014

4. Fortsetzung

Möchte einen Termin beim Kardiologen haben um den zu fragen welche Tabletten ich denn nun nehmen darf.

Telefon.
Angefragt.
Personalien aufgenommen.
Und nun???
Wir schreiben sie in 14 Monaten wieder an und dann vereinbaren wir einen Termin!
??????????????

Das war kein Witz.
Da kann ich schon tot sein.

Und immer, bei allen anderen, die gleiche Antwort:
Ist es ein Notfall?
Eigentlich nicht, denn ein Notfall ist in meinen Augen “Lebensbedrohend „
Wenn ja, dann bitte Notarzt anrufen , ansonsten " bitte warten."

Da mein mir angeborener Charme noch nicht gelitten hat, habe ich in ca. 2 Wochen einen Termin bei einem anderen Kardiologen ergattert.

Das Spiel geht weiter.
Bin mal gespannt.

Das Leben bleibt trotzdem schön.



Montag, 24. März 2014

3. Fortsetzung


Das schlimme oder das gute ist ( je nachdem aus welcher Richtung man es sieht) warmes Wasser tut scheußlich weh, darum kann ich auch kaum putzen. :-))))))))))

Das neueste ist :
Ich muss jeden Tag eine 50mg Kortisonbombe schlucken. (Im Internet spricht man von 5 bis 7 mg. Aber 50 mg ????)
Mache ich auch.
Wer 61 Jahre verheiratet war, der Diamantene Hochzeit hinter sich gebracht hat und damit Anrecht auf einen Ehrenplatz im Himmel als Märtyrer hat, den bringt nichts mehr um.


Habe in meiner grenzenlosen Güte beschlossen, die Dinger 10 Tage zu nehmen und dann ist Schluss mit lustig.


Warum fiel mir immer wieder, der eigentlich von mir auch immer befolgte, Spruch meiner Oma ein?
„ Junge, gehe nie zum Doc. es sei denn sie tragen dich dahin.
Und vor allem , fresse nie was der dir verschreibt.
Sie hatte recht.
Sie ist mit ihren gelegentlichen (? )diversen  Wacholderchen und späteren Eierlikörchen (naturrein und vegan :-))) auch bald 93 Jahre geworden.
( Grüß dich Oma auf deiner Wolke. Biste noch mit mir zufrieden? Kannste. Habe ich dir versprochen. Wir geben NIE auf )


Heutiges Fazit:
Ich staune darüber wie unwissend die Medizin ist.
Wie wenig sie sich aus alten  Gleisen entfernt hat.
Wie wenig sie neugierig sie ist !!!!!
Wie das so hochgepriesene Gesundheitswesen in Wirklichkeit dahin vegetiert.
Auf dem Papier ist alles schön, aber in der Praxis ein alter, überholter Hut.
Das ganze Ding beruht auf den Stammgästen ( Verzeihung: Patienten ) und notorisch Kranken die sich ihr Rotlicht jeden Tag dort abholen statt sich für 9,00 € so eine Lampe selber zu kaufen.

Mein Doc. weiß keinen Ersatz für seine Standardtabletten.
Und trotzdem ist das Leben schön.


Hier mal, damit man sieht, wovon ich schreibe !!!!




Sonntag, 23. März 2014

2. Fortsetzung



Nun, Salbe war da. (Prednisolon)
Es wurde das akute Stadium etwas gelindert.
Aber mehr auch nicht. Immerhin konnte ich wieder unter die Menschen gehen.

Im Restaurant, am hintersten Katzentisch, damit ich andere nicht den Appetit verdarb. Aber wenigsten musste ich kein „Müsli“ mehr essen!!!

Der liebe Gott hat mich zum „Fleischfresser „ gemacht. Wollte er, das ich Körner und Blätter fresse, stünde ich heute als Ochse auf einer Weide.
Endlich wieder was zwischen die Zähne hauen. Hatte mich schon im Geiste als Gerippe durch die Botanik schleichen sehen.
Meine 103 kg habe ich mir redlich angefressen und die will ich auch nicht durch das Gerede von Doc's mir wieder nehmen lassen.

Obwohl, manches mal denke ich……
Aber das ist ein anderes Thema.
Aber es ist ein Kreuz.
Ich kann essen was ich will, ich werde nicht dünner !!!

Es ging ja bald nach Hause. Die 2 Wochen bekam ich also auch rum.
Hier, zu Hause mein Doc. Schauen, staunen, „ ja gibt es das auch? Habe schon von gehört. Andere nehmen die gleichen Tabletten. Das kann nicht sein !! "
Nur, ich stand aber nun mal in meiner Gansern Schönheit da. 
Auch wenn er es in der Junivertät nicht gelernt hatte , es war Fakt.

Das Internet muss her.
Kurz gesagt. Es ist ein Neuland für alle. Denn Krankheiten kenne ich nur von Erzählungen anderer. Das es so etwas gibt, ist bekannt. Mehr aber auch nicht.
Aber Photoallergie!!  Dagegen Phototoxikologie schon weniger.
Was da passiert, in etwa , auch noch.
Wenn die Wellenlänge der UV A Strahlen mit denen der Zellen im Körper und, und, Sch…... verstehe ich sowieso nicht.
Nur was daraus nun wird und was man dagegen macht, das ist nebulös.

In der Schweiz gibt es eine Frau Prof. die sich damit beschäftigt mal Erfahrungen, rein Privat, zu sammeln.
Das ist es aber auch schon.
Wenigstens hat jemand noch nicht aufgegeben was es heißt Doc. zu sein.
Nicht von garantierten Gebühren leben, sondern 
Forschen und Heilen.

Was wäre das schön wenn man es noch nicht vergessen hätte.

Samstag, 22. März 2014

1. Fortsetzung



Das war kein Leben. 
Und dieses  Krankenhaus reichte mir.
Wo ist ein Hautarzt in der Nähe?
Deggendorf.
Hin.Ohne Anmeldung. 
Die Wartezeit dort war mir , in Aussicht auf ein richtiges Stück Bauchfleisch vom Bauern mit Sauerkraut wiese essen zu dürfen, vollkommen egal.

Der Hautarzt. Große Praxis. An der Theke 4 ausnehmend hübsche Carbolmäuschen. SEHR freundlich, nur warum sprachen die kein Deutsch?
Wir einigten uns auf zeigen und buchstabieren. 
(Hat jemand schon mal echte Waldler sprechen hören wenn sein Hörgerät ausgefallen ist ? )

Der Doc. auch ein Irrwisch. Jung. Dynamisch. Keine Zeit. Alles gleichzeitig mit Blick auf den nächsten.
Ich war schon sauer.

Ich kam ran. Ehe ICH  etwas sagen konnte:

„ Sie brauchen nichts reden. Welche Tabletten haben sie genommen?  Sie haben eine „Phototoxische Reaktion.“ Alles können sie im Internet nachlesen. Dauert ewig. Wenn es überhaupt weg geht. Ärztliche Erfahrung und Prognosen sind mau. Aus der Sonne raus. Baumwollkleidung wegwerfen. Handschuhe fürs Autofahren kaufen. Hier ist Salbe. Viel Glück „

BOING:
Das war zwar kurz, aber toll.
Ich liebe so etwas !!!
Fachwissen allererste Sahne. Doofes Gequatsche kann ich mir überall anhören. Dieser Doc. war mein Favorit !
Was will ich mehr???
Ich durfte wieder was essen und war von der Frohn der Diät befreit.
Das Leben ist schön. 

Freitag, 21. März 2014

eine unendliche (?) Geschichte .

Eine (vorerst ) unendliche Geschichte. ( Teil 1 )

Das ich einmal gegen einen Baum fahren würde, das wäre durchaus möglich gewesen.
Das ich die Treppe mal herunterfalle, auch das hätte mal passieren können.
Aber das ich ein paar ganz gewöhnliche Standardtabletten esse, mich 20 Minuten in die Sonne setze, und nun, nach 10 Wochen immer noch aussehe wie eine Mumie die man in ein Säurebad geschmissen hat, das hätte ich mir nie träumen lassen.

Dazu kommt noch, das ich nicht weiß. Sind Docs wirklich so, oder tun sie nur so.
Mein Vertrauen in Ärzte, die ich Gott sei Dank im Leben bisher nie nötig hatte, ist am Asch.

Fangen wir mal mit Teil 1 an.
Bayern. Winter.
Mein heimischer Doc. sagt: „Diese  Tabletten müssen sie essen „ (Ramipril und Diuretika. Also nichts besonderes.) 
O.k. wenn der meint. Die Pharmaindustrie will ja auch leben.

Spaziergang in Bayern. Eine Bank. Sonne. 20 Minuten gesessen, dann einen kalten A… bekommen, nach Hause gegangen.

Nächster Morgen: Warum ist das so dunkel hier?
Dunkel???? Ne, ich bekomme die Augen nicht mehr auf.
Zugeschwollen. ! Hände feuerrot. Natürlich Sonntag.
Ab zur Notaufnahme ins Krankenhaus. Viechtach
Junger Doc. Symphatisch, aber mehr auch nicht. Spritze. Bitte morgen beim Chef vorstellen.

Chef. Dr. B. Echt Cheffe ! Laut, alles unter sich begrabend, Ich und mein Freund der liebe Gott.
Über den Flur wuselnd, zeigend: Hier bin ich ! ( und Unruhe in wartende Patienten bringen)

„ Was haben Sie denn „ (Dachte so bei mir. Blind ist der auch noch )
„ Aha, was haben sie denn gegessen?“
"War beim Bauern auf dem Schlachtfest.“
„ Alles klar. Lebensmittelallergie. Bekommen jetzt eine Spritze und in 2-3 Tagen ist das alles überstanden. 
ABER !!!!  Strenge Diät leben „
Spritze. Vom Cheffe.
Die erste in den Ellenbogen. Verdammt, geplatzt.
Die zweite in die Beuge. Verdammt, daneben.
Die dritte in das Handgelenk. Verdammt, nicht getroffen.
Langsam wurde alles dick und blau.
Schüchterner Einwurf von mir. „ Vielleicht etwas langsamer drücken „ denn nun hatte ich langsam mehr Schmerzen durch die Kunst des Cheffes als durch das mit dem ich hier war.
Damit war mein Todesurteil gesprochen.
„ Schwester, hier, versuchen SIE mal ihr Glück“ ??????? -Versuchen??— Glück?????
Ist doch gut wenn man als Cheffe delegieren kann.

Oha. Ich bin zwar in Bayern, aber doch immer noch in einem Europäischen Staat!!??
Schwester kommt. Nimmt Spritze. Setzt an und siehe. Alles palletti.( Ich stand und stehe immer noch auf Frauen)

Ich ging nach Hause und bereite mich auf eine Woche Diät vor. Wenn’s denn nützt?

Am Ende der Woche sah ich schlimmer als vorher aus.
Gesicht geschwollen und knallig rot.
Beide Hände dick rissig und Haut pellend ( Bilder kommen noch)
Das allerschlimmste aber war!!!!!!
Müsli, Bananen, Milch, Weißbrot und Quark. Statt Wammerl, Ecksbräu, oder Jugoslawische Küche.

Donnerstag, 20. März 2014

Hier was schreiben??

Nun habe ich mich unter die „ Blogger „ gewagt.
Oder sollte man lieber sagen: Unter die Menschen , die in einem „ Blog „ etwas schreiben ?

Manchmal denke ich auch nach. Nicht über andere, sondern über anderes und vor allem über mich selbst. (Oh ja, ich kann noch denken )

Warum machen die das eigentlich, die anderen ?
Viel besser die Frage: Warum mache ICH das eigentlich?

Gut, andere mögen ihre eigenen Motive haben.
Langeweile, Geltungssucht, ist gerade Mode, Sorgen, Mitteilungsbedürfnis, Hilfe suchend,Therapie, Freude am schreiben, Kontakte suchen, oder?????

Und ich ?
Eigentlich, wenn ich ehrlich zu mir bin, von allem etwas.
Aber bei mir ist noch ein Punkt dabei: Einsamkeit.

Ich sage immer so flapsig:
 Alte Menschen sterben nicht an mangelnder Pflege, sondern an Einsamkeit.

Viele Alte können sich die Pampers noch selbst unterschieben, aber sie erwarten ihre Pflegekraft nicht dafür, sondern weil ein menschliches Wesen zu ihnen kommt. Weil Leben in der Bude ist.
Jemand mit dem man reden kann oder auch nur Gedanken austauschen.
Es wäre m.E. viel sinnvoller, statt Darreichungen zu machen lieber sich mal hinsetzen und was quatschen.
Auch alte Menschen haben ihre Probleme und auch ihre FREUDEN!
Lachen ist mehr Medizin als die verabreichte, ruhig stellende, Chemie.
Nicht jeder, wie ich,  kann im Internet sich Pseudofreunde oder Ersatzreligionen suchen.
Mal ne halbe Stunde sich dem " Menschen „ hinwenden und nicht die Nummer abarbeiten.
Wie viel Gedanken, auch aus der Vergangenheit, werden dort mobilisiert?
Und vor allem. Wie lange ist der/die „ Alte „ danach noch damit beschäftigt?

Hier möchte ich betonen, falls das in einen falschen Hals kommen sollte:
Das Wort „ Alte „ sehe ich als Ehrentitel an.
Ich sage immer:
Wir sind nicht alt in Deinem Sinne, sondern nur etwas früher an dem Punkt angelangt den Du gerne noch erreichen möchtest. Aber nur wenn Du Glück hast. Ich habe es geschafft!

Gut, gut, wenn man Glück hat, bekommt man ja Besuch. (ich habe das Glück nicht, bin aber darüber auch nicht traurig, denn ich kann mir selber helfen) aber manche andere haben das Glück oder den Frust.
Da kommt dann irgend wer aus der Familie.
Hat man ganz großes Glück. Kommt der/die gern.
In den meisten Fällen wird eine Pflicht erfüllt.
Das schlimme daran ist. Der Besuchte merkt es!!!  ( und sagt nichts aus Angst das der/die dann noch weniger kommt)
Ganz böse ist es, wenn Bekannte kommen.
Oder auch die Behandlung im Leben durch diese:
„ Na, dann wollen wir UNS heute mal waschen „
„ Ja, ja so ist es im Leben“ ( Mit einem Hand auf meiner Schulter als ob wir schon seit Jahren zusammen gesoffen haben )
Oder, wie vor ein paar Tagen mir passiert:
Mir fällt Kleingeld an der Ladenkasse runter und kullert durch den Markt.
Die meisten nehmen es zur Kenntnis.
Ich selbst, mit meinen Einkäufen in der Hand, versuche es zu finden. Wobei runter geht es gut, nur wieder rauf :-)))))))
Junger Mann fragt: „ Kann ich Ihnen helfen ?“ BITTE???
„ Nee, lassen sie mal „
Auch Alte haben einen Stolz !!!!! 

UND DEN SOLLTE MAN IHNEN AUCH NICHT NEHMEN:

Ein junges Mädchen, von dem ich es nie erwartet hätte !!!, bückte sich wortlos und sammelte ein.
Anschließend war sie über ein Trinkgeld von mir auch noch verlegen. ( richtig süß !!)

Doch ich schweife ab.
Aber bei dieser Geschichte habe ich nun auch für mich den Sinn eines Blogs erkannt.

ICH brauche das für MICH.

Denn alt wird man nur im Kopf.!!!
Alles andere ist natürlicher Verschleiß.

Und wenn der Kopf jung bleibt, ist
Das Leben schön.

P.S. Im übrigen, bei mir gibt es bei den evt. Kommentaren keine Vorzensur.
Hier kann jeder schreiben was und wie er mag. Mache ich auch.
Über alles kann man reden, streiten oder verzweifeln.

Mittwoch, 19. März 2014

Muss auch mal sein

Ich werde wach.
Alles ist so diesig und dunkel.
Regen???? Ne.
Eine neue Brille ist aber bald fällig. Das kann aber auch nicht sein.
OHA, Die Fenster müssen mal wieder geputzt werden.

Dunkel kann ich mich daran erinnern, das meine Frau immer Donnerstags ihren „Glastag“ hatte.
Das bedeutet in meinem Fall:
7 Fenster
7 Glastüren
12 Spiegel.
(Korrektur: Wenn ich die 3 teiligen Spiegelschränke als einzeln rechne, waren es 18 Stck.!! Wer um Gottes Willen hat da immer reingeschaut? Ich nicht!! Ich kenne mich !)

Na und?
Was Frauen können, können Männer allemal.
Meine Putze hatte ich vor 6 Monaten entlassen. Die meinte, der Alte ist so dement, den kannste jetzt über den Tisch ziehen.
Hat nicht geklappt.
Aber:
Es hängt nun an mir selbst. (Der Garten ist geregelt, das ist ein neues Thema)

Was braucht man?
Glasreiniger, Microfasertücher und Geschirrtücher.
Und????
Tja, die Fenster:
Vor dem Fenster steht ein stabiler großer, schwerer Tisch. Da muss ich rauf.
Wie eine waidwunde Gazelle habe ich den Tisch geentert. Gott sei Dank daran gedacht vorher alle Utensilien da drauf zu stellen.
Entern???
Das sieht dann so aus.
Fußbänkchen.
Ein Stuhl.
Was zum festhalten.
Und dann nur sich raufziiiiiiiiehen.
Po zuerst.
Alles palletti.
Ich saß nun oben.
Fenster auf.
Putzen, reiben,polieren. Den Rahmen nicht vergessen. ( Mann, was bin ich gut )
Aber:
Der Rahmen ist auch außen.
???????
Dazu muss ich aber erst aufstehen. NA LOS; Alter, stell dich nicht so an.
Jeder jungen Frau nachsehen aber am offenen Fenster versagen!
Los!
Am Fensterflügel, in der ersten Etage , sich hochziehen. Den leichten Schwindelanfall als Glücksgefühl weg tun. Sich am ( beweglichen ) Flügel festhalten und sich mutig hinauslehnen.
NICHT NACH UNTEN SEHEN!!!!!!
Dann gaaanz langsam, mit drehendem Körper, ohne Blickkontakt zur Straße, den Rahmen von außen erfühlen und daran mit dem feuchten Tuch wischen. ( Den Gedanken unterdrücken : Wer sieht das schon von unten ob sauber oder nicht ?)
Geschafft.
Nur:
Es kam mir so der Gedanke, wenn ich nun da runter gesegelt wäre.
Ob man mich als gefallenen Engel gesehen hätte, oder ob jemand sofort die Knappschaft anrufen würde um mit zu teilen das sie wieder Geld sparen könnten weil ein langjähriger Rentner endlich von der Gehaltsliste zu streichen wäre. ??

Die anderen Fenster waren ein Kinderspiel. Ich war ja nun bald Profi.
Die Wohnung kommt auch noch.

Mensch, was kann das Leben schön sein.

(Vor allem wenn man noch Erfolgserlebnisse hat)

Dienstag, 18. März 2014

War mal schnell zum Amtsgericht

Ein Tag wie jeder andere.

Dieser Tage musste ich nach Aachen.
Habe mir überlegt, das ich mein Testament beim Amtsgericht hinterlege.
Ansonsten, wenn ich mal nicht mehr bin,  wer würde das wohl finden ? Und dann was damit machen ?

War zwar noch nie auf dem Gericht, aber einmal ist immer das erste mal. Vor allem der Anlass war nicht besorgniserregend :-))))

Also:
Bin ja intelligent !

Am Telefon gefragt: Geht das? Aber klar. Nur vorbeibringen.
Internet gegoogelt: Sprechstunden? Vormittags.
Parkplatz ? Oh ja. In ca. 1km Entfernung ein Parkhaus.

Oh, oh.
Aber daran soll es nun auch nicht scheiterrn.

Wer schon einmal am Freitag morgen ( 12 km ) nach Aachen fuhr, weiß, das es wie Ferienbeginn auf der Autobahn ist. Leute, wenn man etwas früher aufsteht, braucht man nicht zu rasen.

Aachen. Parkhaus. Rein !
Erdgeschoß - 1. Etage - 2. Etage - 3. Etage ……..
oben auf dem Dach, in der 9. ! Etage habe ich dann eine Lücke entdeckt.
Fahrstuhl? Fehlanzeige.
Als ich die 9 Stockwerke auf der Treppe runterging, ( Das Treppengeländer  „frisch gestrichen „ ) sah ich mich schon in Kürze die wieder hoch steigen und wollte eigentlich gleich wieder nach Hause fahren.

Zum Glück war auf dem Weg zum Gericht unterwegs eine Bushaltestelle mit Bank. Da habe ich mal eine Pause gemacht.

Das Gericht selbst.
Neubau. Vor ca. 2 Jahren fertig gestellt. Geld spielte keine Rolle. Innenhof überdacht. Alles in Holz verkleidet. Bis zur 5. Etage hoch.

Kantine heute, da muss man durch,  :  Putenbruststreifen auf Reis, Dessert. Kosten : 4,00€
(Den Rest zahlt der Steuerzahler.)

Aber ich  bin ja noch gar nicht drin.
Draußen ein alter Torbogen ( Stammt noch vom vorigen Bauwerk) als Eingang. Dahinter ein großer Platz. Zweiseitige Rampe zur Empore. ( Höhergelegtes Erdgeschoß)
Au weia, wieder Treppe!!
An der Seite ein Aufzug!
Leider nur für Rollstuhlfahrer.
Dachte so bei mir, und wie kommt der nun zur Anmeldung? Dann wäre er ja schon oben.
Also, irgend jemand fragen, ob der nicht da oben Bescheid sagt, das da unten einer steht.
Anders kann ich mir das nicht vorstellen.

Ich marschierte die Treppe rauf.
4 doppelte, elektrisch aufgehende Schiebetüren geben den Weg nach innen frei.
An der Stirnseite 4 Glaskammern !! mit vorn und hinten Automatiktüren.
Die dort Beschäftigten haben eine Chipkarte, die halten die vor ein Lesegerät, vor ihnen öffnet sich eine Tür, ( es passen max. 2 Personen rein )
Die Tür geht zu. Ist sie zu, geht die innen liegende Tür auf.
Hoffendlich, sonst sind es sichtbare Ölsardinen

Da ich ja keine Karte hatte, war ich auf einen anderen Eingang angewiesen.
Ich sah, außer einer Schlange von ca. 30 Personen, aber keinen.
In der Ecke ein Mann in Justizpullover. 
Meine Frage nach dem Eingang wurde beantwortet.
„ Hier kommt niemand so rein. Sie müssen sich an der Schlange anstellen „
Na, wenn es so ist.

Die erste Person stand vor einer Glastür.
Eine rote Lampe brannte.
Dann wurde die grün, und die Dame ging in den Raum.
Dort saß ein Beamter. Vor sich eine Menge Plastikkisten.
Dort legte die Dame was rein und zog sich ihre 2 Jacken aus.

Nach ca. 25 Minuten stand ich vor dieser Tür.
Grünes Licht. Ein Brummton und ich durfte den heiligen Raum betreten.
An einem Tisch ein Beamter mit diesen Kästen.
„ Bitte legen sie den gesamten Inhalt ihrer Taschen in einen Kasten. Zusätzlich Ihre Uhr, Ihr Hörgerät ( hatte ich drauf hingewiesen) und ihren Ledergürtel.“
"Ihren Blouson und ihre Strickjacke bitte auf das Band.“
"Dann bitte mit erhobenen Händen durch die Schleuse gehen „

Die Sachen fuhren durch ein Röntgengerät. An dem saßen zwei Personen  ( Mann und Frau)

Dann durfte ich alles wieder verstauen.
Bemerkte noch eine ältere Dame hinter mir, bei der es ewig piepte.

Ich nahm dann meinen Gürtel, hielt die Hose mit der Hand fest und ging nun zur Anmeldung.
Dort zog ich mich dann wieder an. Warum die junge Dame wohl lächelte? Es war doch noch alles im grünen Bereich bei mir.

Meine zuständige Abteilung wurde mir gesagt. Nachlassgericht.
Konnte ich gut finden.Hatte einen Zettel bekommen. Hoffentlich weiß jeder auch , wie er den Block C , dann das Zimmer 0232 findet und dort den Buchstaben „G
Nun sehe ich diese Dinge immer etwas anders, Nicht wie ich das händele, sondern stelle mir immer vor:
Ältere Dame, Mann gestorben ( der sonst alles für sie geregelt hat) Rollator und dann „ nun sehe mal zu wie du zurecht kommst „
Ob die mit diesem Zettel in der Hand alles findet nachdem sie erst mal wie ein Verdächtiger Terrorist eingeschleust wurde?

Im Zimmer eine Angestellte die nur auf mich gewartet hatte. ( Denn ich weiß nicht was die sonst dort macht )
War aber sehr freundlich. Auch sympathisch.

„Ihr Stammbuch und Geburtsurkunde bitte "
????????????

Hat mir niemand gesagt das ich das mitbringen sollte.
Ich will ja nichts abholen, sondern nur hinterlegen. Im übrigen , besitze ich keine Geburtsurkunde.

"Dann müssen sie eben noch einmal wieder kommen.“

Ich habe , Ehrenwort !!!, nicht „ Leckt mich am Asch“  gesagt, aber der Alte wurde langsam sauer.

Man verzichtete auf mein Stammbuch. Mein Personalausweis genügte.

Mein Testament ( 5 Seiten ) hatte ich offen auf den Tisch gelegt und zwei verschieden große Briefumschläge daneben.
( Wußte ja nicht, ob da Vorschriften in der Größe bestehen. )

Mein persönlichen Daten wurden aufgenommen.
Die Umschläge habe ich dann gestiftet.
Die Gebühren wurden mir mitgeteilt. ( 18,00€ für das Gericht und 75,00€ für die Hinterlegung. ) Rechnung kommt per Post. Ist o. k. so.

Ich konnte gehen. Draussen  dachte ich mir:  Da drinnen wird nun zur Mittagspause mal in trauter Runde gelesen, was der Alte da geschrieben hat. Denn es wurde ja in meinem Beisein nichts eingepackt, versiegelt oder so was.

Nun wieder raus.
Nicht so einfach.
Ein Ausgangsschild oder Hinweis gibt es nirgends !!!!!

Ich fand ihn sehr schnell, denn ich richtete mich nach den grünen Leuchtzeichen an den Flurdecken die den Notausgang bei Feuer anzeigten und nach den Gerüchen der Kantine.

Raus?
Wieder eine verschlossene Tür. Grünes Licht. In den Raum rein.
Wieder durch eine Schleuse. Da ich aber alles an hatte , piepte die zwar, aber dem Beamten war das nun egal.

1 km laufen. ( mit Bankpause)
Dann 2,30€ Parkgebühr bezahlen.
9 Etagen, mit vielen Pausen, hoch laufen, in das von der Sonne aufgeheizte Auto setzen und ab nach Hause.

Irgendwie hatte ich das Gefühl.

Stelle ich eigentlich  zu große Ansprüche an einen Staat?
Ist das alles Normalität?

Ja, dann bin ich aber ziemlich unnormal.

Ich weiss nicht.
Diese Staatsform mit ihren Auswüchsen wird mir immer unheimlicher.
Demokratie ????
Hat schon mal jemand gegoogelt was das heißt?
Beamte sind StaatsDIENER!!!
Der Souverän ist das Volk !!

Heute zweifelte ich an allem.

Aber wie gesagt.
Es war eben ein Tag wie jeder andere.

Montag, 17. März 2014

Vorstellung:
 Mein Name ist Ricky


"Ich bin die andere Hälfte "

Sonntag, 16. März 2014

Mein Auto

Da sitze ich nun dieser Tage vor meinem Mittagessen.
Gott sei Dank keine Sonne. (Thema kommt noch später)
Sehe auf mein Auto. Mit dem war ich nun 3 Monate in Urlaub. Im Winter, in Bayern.Den Dreck von außen kann man  durch die Waschanlage beseitigen.
Aber innen !!!!
Mein Möppi, durch Schnee und Matsch, und dann rein. Auf die Sitze. Die sehen aus !!

Also, Gerhard, da muss was geschehen.
Ich selbst mal gründlich von innen ran??
Das gibt Probleme.
Nun, so viel Geld im Urlaub ausgegeben, da sollte auch eine Innenreinigung von einer jüngeren Kraft mit dran hängen....
Um es kurz zu machen.
Ich habe hier in dieser Gegend nichts gefunden.
o.k. Professionelle Aufbereiter. So ab 100,00€
Ne, ne ich möchte doch nur mal von innen ausgesaugt haben. Auch unter den Sitzen ! und dann da hinten auf der Ablage. Alles das was ich nicht mehr so recht kann. Und das zu einem vernünftigen Preis.
Pustekuchen.
Ich habe nichts gefunden.
Nun weiß ich nicht.
Habe ich mich am Telefon zu dämlich ausgedrückt, oder sind Menschen heute zu faul und zu eingebildet für diese Arbeit?

Wäre doch auch mal was für unsere Arbeitsämter.
Richtet doch mal eine Stelle ein, bei der sich die so seit Jahren um Arbeit bemühenden Menschen auch eine Tätigkeit bekommen würden. Um Geld zu bekommen sollte man auch was tun.
Habe ich jedenfalls gelernt.
Ich denke da an mein Auto, oder auch mal Fensterputzen, oder, oder.
Da gibt es hier eine Seniorenhilfe in der Stadt.
Diese zeichnet sich darin aus, jedes Jahr an der Hautür zu sammeln.
Mehr Initiative habe ich noch nicht bemerkt. Oder doch ? Würde mich freuen wenn man mich eines besseren belehrt.
Einkaufshilfe
Behördengänge
Begleitdienst
Das ist Blödsinn.
Einkaufen kann ich per Internet ( Mache ich z.B. )
Bei der Behörde muss man selbst vorstellig werden. Dahin komme ich auch mit Taxifahrer.
Begleitdienst??? Einen neben mir gehen zu haben?? Das haben genug andere Menschen täglich im Leben.

Tätige Hilfe ANBIETEN !!!!
Fragen tun Alte nicht .
So, das musste raus.

P.S. Es ist so vieles was mir auf der Seele liegt. Tut gut es mal zu sagen ( schreiben) !!!!!!!!

Aller Anfang ist schwer

und darum muss es gemacht werden.
Da sagt dann jemand:
Warum hier. Es gibt andere Blog's ??

Schaun mer mal.

Auf jeden Fall ist es erst mal schön, nicht nur mit Dem Hund oder mir selbst zu sprechen.
 Der Sonntag ist gerettet.

Heute

Da werde ich nun um 4,15 Uhr wach.
(H. ich hasse Dich )
Denke nach. (kommt auch mal vor ) erinnere mich an eine Mail von H.
"Warum schreibst Du mir das immer alles, mache einen Blog"
Das ging mir so durch den Kopf.

Warum nicht?
Nicht für andere. Sondern nur für mich. (Wer ich bin und wie ich lebe kommt später) Aber man kann nicht immer nur mit seinem Hund oder mit sich selbst reden. Aus diesem Grunde schreibe ich öfter an zwei gute Bekannte. Vielleicht nerve ich die auch damit?

Ich möchte ja auch noch DA sein.

Und darum dieser Versuch.