Da sehe ich nun jeden Tag einen älteren Herrn am Deich.
Ein Inselbewohner.
Er sitzt dort täglich einige Stunden, schaut auf die Schafe und auf die Priele.
( das Meer ist ja meistens weg. Ob es eigentlich mehr Ebbe als Flut gibt?)
Wir reden oft miteinander.
Ich frug ihn mal:
Was sehen Sie, nach all den Jahren, da draussen eigentlich?
Er sagte:
Da draussen ist doch immer was neues. Alles verändert sich und bleibt im Grunde doch gleich.
Das Wasser kommt und geht. Es ist doch immer wieder etwas anderes. Ist das nicht toll?
Ich habe wieder einmal nachgedacht.
Er hat recht,
Das Leben läuft unaufhörlich weiter.
Es verändert sich laufend und bleibt doch immer wieder gleich.
Für den einen, eine unerschöpfliche Quelle des zufrieden seins, für den anderen das ewige unzufrieden sein.
Nur, ändern kann niemand etwas.
Wir versäumen also nichts.
Also, ist es auch egal wo ich hinschaue.
Das Leben selbst verändert sich nicht.
Es ist immer schön.
Alt? Ich sehe mich nicht so. Andere wohl schon. Alt wird man nur im Kopf. Der aber ist noch hellwach. Alles andere sind Verschleißerscheinungen. Dann (habe) hatte ich noch einen kleinen Zwergdackel.Wir beide (sind) waren zwei fröhliche Socken die das Leben meistern. Ich selbst bin offen und versuche ehrlich zu sein. Auch im schreiben und in der Ausdrucksweise. Interesse ?
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Sonntag, 4. Mai 2014
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