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Samstag, 13. August 2016

Die Tafel in Bad Kötzting


Da lese ich nun heute in der " Bad Kötztinger " Tageszeitung eine Anzeige.

"Die Bad Kötztinger Tafel sucht für eine stundenweise Beschäftigung eine Reinigungskraft."

Eine Anzeige wie jede andere.

Oder?
Warum, verd..... noch einmal, arbeitet da mein Kopf wieder einmal anders als erwartet?

Die "Tafel" ist doch die Stelle, bei der bedürftige (ob sie es wirklich sind, lassen wir mal in diesem Falle dahingestellt) Menschen sich Eßwaren gegen einen kleinen Obulus bzw. auf lau, abholen können.

Richtig?

Also Menschen die keine Arbeit, viel Zeit  und zu wenig Geld haben.
Immer noch richtig?

Ist im Prinzip  auch richtig und vor allem gut so.

Doch dann frage ich mich, warum diese Menschen noch eine zusätzliche, vom Steuerzahler bezahlte Putzfrau brauchen die ihren selbst verursachten und hinterlassenen Dreck wegmachen soll?

Die ehrenamtlichen Helfer haben mit der Konditionierung und Verteilung  der Ware genug zu tun.

Warum kann da nicht einer oder eine, die da wöchentlich kostenlos versorgt werden, nicht einmal einen Besen in die Hand nehmen und den eigenen Dreck selbst weg machen bzw. putzen?

Warum muß man dafür extra jemanden suchen und einstellen?
Auch die Anzeige in der Zeitung kostet Geld.

Ich, wäre ich ein  Nutznießer, würde das selber machen.
Allein schon um meine Dankbarkeit zu zeigen.

Ich weiß zwar nicht wie das hier in meiner neuen Heimat geregelt und gesehen wird, aber scheinbar nicht anders als dort wo ich herkomme.

Dort wird nur kassiert und Ansprüche gestellt.
Hier auch?

Ich habe so das Gefühl, das wir nicht nur eine Wegwerfgesellschaft sind, sondern auch eine vom 
"Stamme Nimm"

Wie wäre es denn mal, mit auch "geben"?