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Montag, 17. September 2018

Leben ? Was ist das?


Alles auf dieser Welt ist vergänglich.
Auch wir Menschen.
Leider denken wir daran erst, wenn es eigentlich schon zu spät ist.
Dann denken wir:
Ach hätteste du, du wolltest doch, was wäre geworden wenn ich.....usw.

Dabei werden wir eigentlich nur geboren um zu sterben.
Dazwischen liegt eine Zeit, die  wir rumkriegen müssen.
Wie, das bleibt jedem selbst überlassen.
Der eine meint, Werte an zu häufen, ohne dabei daran zu denken, dass man nichts mitnimmt. 
Der Tod hat keine Taschen.
Der andere denkt etwas abstrakter und meint für seine Nachkommen vorsorgen zu müssen, ohne zu bedenken, dass diese sich selbst behaupten müssen ohne auf die Arbeit der Eltern aus zu ruhen.
Dann gibt es welche, die haben die Idee, SIE wären was ganz besonderes. 
Sie müßten anderen Leuten zeigen und sagen wo es, wie lang geht.
Immerhin sind es noch die Intelligentesten oder gewissenlosesten. Denn diese Menschen benutzen andere dazu sich selber ein schönes Leben auf Kosten derer zu machen.
Denke da so an Funktionäre und Politiker.

Alle aber vergessen, das wir eigentlich alle gleich sind.
Wie gesagt, wir werden alle nur geboren um zu sterben.
Dazwischen aber sollten wir leben.
Nun gut, die meisten meinen es ja auch zu tun.
Vielleicht sind sie ja auch glücklich bei dem was sie tun.
Wer will also sagen was richtig ist?
Was heißt denn nun aber LEBEN?

Ich denke mal, dass man jeden leben und tun lassen sollte, was ER will.
Natürlich innerhalb der Grundregeln die nötig sind um eine große Zahl von Menschen miteinander aus kommen zu lassen.
Das Problem ist nur, das diese Leute für IHR Leben immer auch meist andere nötig haben.

Hier beginnt das Dilemma.
Ein Teil der Menschen lebt und der andere Teil ist für sie da.
Schon ist aber die Gleichheit gestört.
Sogar den Tod kann man überlisten und mit viel Geld sich Leben kaufen.
Darum wird einem auch immer von anderen gesagt was man selbst zu denken und zu tun hat.
Damit man es auch akzeptiert hat man die Worte Demokratie und Freiheit  erfunden.
Da glauben die Menschen das, was andere ihnen erzählen, und denken das es ihre eigenen Gedanken sind.
Etwas kompliziert, aber dafür ist das menschliche Gehirn eben auch etwas einfältiger konstruiert.

Ach ja, Leben...
Im Prinzip braucht der Mensch eigentlich nicht viel dazu.
Oder doch?
Außer essen und trinken sollte man doch auch so etwas wie Glück oder Zufriedenheit empfinden.

Wieder etwas neues. 
Gefühle.
Nicht essbar aber wichtig.
Leider sind diese in der heutigen Zeit Mangelware.
Da der Mensch diese aber als Anlage in sich trägt, kommen nun wieder welche auf die Idee diese für ihre Zwecke zu benutzen.
Ganz große Worte sind dann gefragt.
Vaterland, Hilfsbereitschaft, oder auch ein neues Modewort: Emphatie.
Der Mensch in seiner Einfalt nimmt diese Worte auf und setzt sie, wie gewünscht, in eine bestimmte Richtung um.

Und schon wieder.
Richtig oder falsch?
Auf jeden Fall nicht auf eigenen Mist gewachsen, sondern wieder wird man manipuliert.
Ich denke ICH will leben?
Warum müssen andere mir nun sagen wie ich denken, handeln  und empfinden soll?

Alles ist so kompliziert.
Vieles wäre noch zu sagen.
Die Zeitspanne eines jeden auf dieser Welt geht einmal zu Ende.
Glücklich kann eigentlich nur der sein, der dann sagen kann:
ICH habe so gelebt wie es MIR passte.
ICH habe dabei aber niemandem Schaden zugefügt, darum kann ich auch guten Gewissens abends in den Spiegel schauen.
Und wenn man dann sagen kann, es war eine gute Zeit, es war MEINE Zeit, dann war alles richtig.
Ob das auch andere von mir so sehen oder sagen,sollte völlig egal sein.
Mir jedenfalls geht das, was andere von mir sagen völlig am Arsch vorbei.
Es war schön auf dieser Welt-
ICH habe gern gelebt.