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Montag, 12. Dezember 2016

Man sollte nie aufgeben.


Heute ist ein Freudentag.
Jedenfalls für mich.
Bestimmt auch für die Knappschaft, denn die wird kostenmässig entlastet.
Für meinen Hausarzt?
Weiss ich nicht.
In diesem Fall denke ich mal auch für ihn.
Denn er ist und kann stolz auf seine Meisterleistung sein.
Ach ja, warum?

Seit heute morgen ist meine Wunde, die durch die Schlamperei eines Kötztinger Orthopäden entstanden ist, zu.
Das erste mal kein Verband.
Nur ein Pflaster.

Ist das so etwas besonderes?
Für mich ja.
Denn aus der 14 tägigen Routineoperation von damals  sind
 Siebzehn ein halb Monate
geworden.
Seit dem 23.6.2015 basteln die Ärzte nun an mir rum.
Immer im zweitägigen Erscheinen meinerseits.

Dazu gehören 8 Wochen stationär im Krankenhaus.
8 Vollnarkosen zur OP innerhalb von 3 Wochen.
Unzählige Experimente.
82 Infusionen.
Von mir selbst garnicht zu reden.

Das erste mal wieder Schuhe anziehen können.
Das erste mal wieder baden dürfen.

Icke freue mir wie Bolle.

Sogar der Chef vom Krankenhaus hatte aufgegeben.
Nur mein Hausarzt nicht.
( Manchmal dachte ich: 
Mein Gott was hat der Nerven und Ausdauer)

Nun geht es aufwärts.
Hoffe ich wenigstens.
Es sind noch mehr Baustellen an mir zu bearbeiten, aber wenn eine mal geschafft ist, ist es doch schon etwas positives.

So sehe ich es.

Und darum haue ich mir heute abend einen rein.

Cherio