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Montag, 20. März 2017

Er ist ENDLICH weg


Der "Gauckler" ist weg.
Ich sage: ENDLICH.

Wenn ich ihn sah, kamen mir Gedanken in den Kopf die nicht christlich waren.

Ein Himmelskomiker im wahrsten Sinne des Wortes.

Verschlagen, von einem imaginären Image umgeben.
In jedem Staat und jeder Regierungsform sich wohlfühlend und sich anpassend.
Moralisch höchste Ansprüche fordernd, aber selbst mit einem Betthäschen fremd gehen.

In der Vergangenheit, politisch, durchaus im Einklang mit der Führung der DDR.

Nach der Wende durfte er 7 Stunden selber seine Stasiakten, nach seinem Gutdünken,  säubern damit er eine saubere Weste bekam.

Seine Eltern waren Altnazis.
Seit 1932 !!!
Und das bleibt auch an den Kindern haften.
Wie bei mir selbst.

Dann sieben Jahre die brotlose Kunst eines Theologiestudiums absolviert.

Vergessen ist, das er als gewählter Abgeordneter 1990 in der Volkskammer der DDR tätig war.

Seine Kinder genossen Reisefreiheit.
Also pendelten sie zwischen Ost und West frei hin und her.
Wer konnte das schon?
Doch nur jemand, der Günstling des damaligen Regimes war.

Dann fand er endlich einen Job.
Beauftragter für die Stasiunterlagen.
Hier hat er seine altbekannten Kumpels sicher und lukrativ untergebracht ( siehe Wiki)
Die alten Seilschaften funktionierten immer noch.

Dann kam endlich SEINE Stunde.
Er wurde, mit seiner Geliebten, der 11. Bundespräsident der BRD.
Der erste Mann und Repräsentant im Staate.

Es war nie meiner.
Ich habe ihn nicht gewählt, denn diese Position wird in einer Mauschelei der Politprominenz vergeben.
Ich hätte so eine zwielichtige Gestalt auch nie gewählt.
Denn er sollte mich in der Welt vertreten und repräsentieren.
So einer  mit Sicherheit nicht.
Die Geliebte wurde "First Lady". 

Seine Geliebte repräsentierte Deutschland bei Empfängen und im Ausland.
Das Betthäschen verkörperte den Anstand und die Korrektheit in  den moralischen Dingen die ihr Galan immer predigte.
Sie stand unzähligen Organisationen vor.
Sie war ein Vorbild für alle Menschen.
Wenn du einen Liebhaber suchst, dann nur einen mit Geld und Protektion.

Na, nun hat er es geschafft.
Sein, seiner Ehefrau zuzüglich seiner Geliebten, Auskommen und Lebensabend,  ist  gesichert.
Sein Ego ist auch gestillt.
Sein Gewissen drückt ihn nicht, denn er hat in meinen Augen keines.

Der Abschied kam.

Er liess sich in einer Show feiern.
In einer affigen Form, die man sich ausgedacht hat um Menschen die den Kontakt zur Wirklichkeit verloren haben, noch einmal am Arsch zu gehen.

Dieses Theater nennt man in Deutschland:
"Der grosse Zapfenstreich"

Ich sehe es in einer Linie mit:
Bauer sucht Frau oder dem Dschungelcamp.

Was ist das überhaupt?
Zapfenstreich war das Ende eines Besäufnisses der  Soldaten seit 1596.
Im 19. Jahrhundert kam ein Gebet und das Blasen eines Militärliedes hinzu.
1938, also bei Adolf Hitler, wurde der grosse Zapfenstreich bei der Polizei und der SS eingeführt.
Die DDR machte 1962 auch diese Show hoffähig.

Und dann kam die Bundeswehr und setzte das als höchste Auszeichnung ein.

Was wird denn da gefeiert?
Das das Besäufnis zu Ende  ist?
Die Musik hat sich gewandelt. 
Heute werden Schlager gespielt.
Das sich Menschen wie Marionetten bewegen?
Oder will man mir zeigen wieviel Macht man als Vorgesetzter hat das Menschen wie Roboter agieren?

Wo liegt der Sinn?
Will man mich daran erinnern wieviel Menschen durch Soldaten getötet wurden und wieviel Leid Kriege bringen?
Was hat eine gut bezahlte Amtsperson bei  ihrem Abschied damit zu tun?

Fragen über Fragen.

Ich finde keine Antworten.

Ich sehe nur.
Bekloppte, die sich an irgendeinem Mummenschanz aufgeilen.

Oder sollte man versuchen mir etwa klar zu machen, das  Soldaten mit all ihren Verrücktheiten, ehrbar sind?

Immerhin hat der Bundesgauckler seine "Ehre" bekommen wenn er sie auch , in meinen Augen, nie hatte.