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Freitag, 23. September 2016

Der Eschweiler Bergwerks Verein und ICH. (1)


Da gibt es nun hier im Internet auch eine stark frequentierte Plattform, die nennt sich "Fratzelsbuch"
( Oder auf Neudeutsch: Facebook)
Dort tummelt sich mancherlei.
Gutes und schlechtes.
Interessantes und auch blödes.
Und auch für die geistig minderbemittelten, gibt es  Frage und Antwort Spiele.
Immerhin halte ich dieses Fratzelsbuch für gut und wichtig.

Man sollte aber nicht vergessen, das es dort auch sehr ernsthafte Gruppen gibt, die sich auf Kontakte und Informationen gründen.
So manches in der vergangenen Migrantenepoche ist dort ans Tageslicht gekommen oder auch nur gerade gerückt worden.
So gesehen also eine nützliche Angelegenheit.

Unter anderem gibt es natürlich auch dort:
Tausch- und Verkaufsangebote, was ich sogar als toll empfinde.

Was mich aber dort am meisten interessiert, sind diese Gruppen die etwas mit meinem Hobby, der Genealogie, und meiner Vergangenheit und meinem früheren Leben zu tun haben.

Abgesehen von meinem politischen, meiner "Nazizeit" die
a.) niemanden interessiert, da man ungern sein einmal eingetrichtertes Weltbild verändern möchte, und
b.) es beinahe unmöglich ist auch nur einen vernünftigen Satz zu sagen bzw. Kritik anzubringen ohne gleich mit der braunen, rechtsradikalen, rassistischen Nazikeule erschlagen zu werden.
Darum lasse ich diese Seite mal aussen vor, da ich ungern Perlen vor die Säue werfe und kaum geeignete, aufgeklärte und sachliche Gesprächspartner  finden kann.

Viel wissenswertes kann man dort auf FB erfahren.

Und  da gibt es auch Gruppen aus der Gegend, in der ich die meiste Zeit meines Lebens zugebracht habe.
Um nur einige zu nennen:
Alsdorf pur
Eschweiler Bergwerks Verein
Alsdorf
Alsdorf Ofden
Aachener Steinkohlenbergbau pur.
usw.

Ich weiss nicht ob die sich untereinander grün sind, aber die Themen überschneiden sich nun schon mal etwas bei denen.

Da ist das Thema Eschweiler Bergwerks Verein.
Dort habe ich über 40 Jahre gearbeitet.
Es gibt in diesen Gruppen einige Menschen, die mit verzücktem Augenaufschlag in der, ach so wundervollen, beglückenden Vergangenheit schwelgen.
Oder auch manche, die zwar nie untertage waren, (höchstens als Gast in ihrer beruflichen Ausbildung) aber bestens sich dort auskennen.
Viele Dinge lese ich dort, die alle NACH meiner Zeit untertage, also in der Neuzeit, sich ereignet haben.
Leider kaum Dinge, die damals aktuell, lebenswichtig, informativ oder auch nur amüsant sind.

Ich denke und glaube, das ich einer der letzten noch lebenden Zeitzeugen  bin, der die Jahre 1946 bis 1960 untertage gearbeitet, oder sagen wir doch lieber, geschunden und ausgebeutet wurde.
Nach heutigen Massstäben hat manches was damals geschah mit Menschenwürde nichts gemeinsam
Nur, man sollte auch nicht vergessen, es war eine ganz andere Zeit.
Nach einem verlorenen Krieg.
Alle, oder sagen wir besser, die meisten, hatten nicht viel.
Die Zugewanderten sogar nichts.
Auch nichts von den Einheimischen zu erwarten.
Meine Begeisterung hält sich also in Grenzen.

Manchmal wurde ich gefragt, ob ich nicht auch etwas aus dieser Zeit zum besten geben möchte.
Gern.
Nur leider wollen manche, genau wie in der Politik, die Wahrheit nicht hören oder aber es gibt Kompetenzrangeleien wann ich wo etwas schreiben sollte.
Da ich nun hier an der Ostsee viel Zeit habe, meine Birne noch tadellos funktioniert, ich dabei doch diesen Blog betreibe, werde ich mal, wenn der Stress es erlaubt, sporadisch in meinen Erinnerungen kramen.

Vielleicht ist etwas interessantes dabei.
Sicher aber für alle diejenigen, die doch heute in ihren klimatisierten Büros mit Gleitzeit über die ungeheuren Anforderungen die an sie gestellt werden, täglich jammern und ihre ( meist noch nicht einmal "verdiente" ) Rente herbei sehnen.

Eines ist heute schon sicher.
Zwischen der Arbeitswelt Eurer Eltern und Grosseltern und Eurer heutigen  liegen Welten.
Ich würde sagen: Galaxien.

Vielleicht ist manches sogar lehrreich?
Und wenn es auch nur das Wort Bescheidenheit neu definiert.